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Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit
(ooc: Nachträglicher Eintrag für das RP vom Donnerstag 5. August)

Die Nanjin ist heute zur ersten Mission im Auftrag der Derna-Einrichtung aufgebrochen. Allerdings mussten wir erst noch unser Eskortschiff treffen. Verabredet war, dass wir uns auf Deep Space K-7 treffen, doch ich habe kurzfristig das Treffen zur nahegelegenen Drozana-Station verlegt, um dort noch einen Abend mit Sheing verbringen zu können *grinst*

Captain Troxa, der Kommandant des Eskortschiffes war bereits vor Ort und hatte bei meinem Eintreffen auf mich gewartet. Ich habe mich mit ihm an einen ruhigen tisch – wenn es sowas auf Drozana gibt – gesetzt, um seine Fragen zu beantworten. Er hatte genau die Fragen gestellt, auf die ich mich vorbereitet hatte. Hauptsächlich ging es um die Sicherheit des Konvois und die Verwahrung der Borg-Drohnen an Bord der Nanjin. Ich konnte alle seine Fragen scheinbar zu seiner Zufriedenheit beantworten.

Wie ich es erwartet hatte, hat er zum Schluß die entscheidene Frage gestellt. Natürlich wollte er wissen, wer von uns beiden Captains das letzte Wort in brenzligen Situationen hat. Ich bin jetzt schon einige Monate Kommandantin eines Sternenflotten Raumschiffes und habe mich, mein schiff und meine Crew aus diversen heiklen Situationen retten müssen, doch ich bin Ärztin und keine Taktikerin. Als Mutter mir mitteilte, dass die Nanjin ein Eskortschiff erhalten soll, war mir klar, dass der Kommandant eines taktischen Raumschiffes ein viel besserer Stratege sein wird, als ich es jemals sein könnte. Aus diesem Grund habe ich Mutter darum gebten, dass der Kommandant des Eskortschiffes zum Fleetcaptain befördert wird, damit dieser im Rang über mir steht und wir somit klare Verhältnisse geschaffen haben. Mutter willigte ein und so konnte ich Captain Troxa, den ich mir als Begleitung aus den Bewerbungen ausgesucht habe, eine Beförderung anbieten.

Ich glaube Captain Troxa war in zweierlei Hinsicht überrascht. Zum einen über die angebotene Beförderung und zum anderen darüber, dass eine Wissenschaftlerin freiwillig das Kommando über eine wissenschaftliche Mission an einen Taktiker übergibt. Ich denke uns bestehen interessante Missionen bevor und ich bin froh, dass Captain Troxa den Auftrag angenommen hat. Von den Bewerbungen die wir erhalten haben, war er der einzige den ich bereits persönlich kannte. Zwar nicht gut, aber immerhin flüchtig.

Wir haben außerdem vereinbart, dass wir mit unseren Führungsoffizieren regelmäßig gemeinsam zu Abend essen, damit die beiden Crews Vertrauen zueinander aufbauen können. Die Klischees zwischen Taktiker und Wissenschaftler sind nicht von der Hand zu weisen. Als Orionerin bin ich ständig von alle möglichen Klischees umgeben. Ich denke, dass diese Verabredung dazu beitragen wird, dass die Crews der beiden Schiffe besser zusammen arbeiten und sich vertrauen.

Morgen fliegen beide Schiffe los nach Gamma Orionis. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Nach dem Gespräch mit Captain Troxa blieb ich noch eine Weile auf der Station, um ein wenig Zeit mit Sheing zu verbringen. Sie war jedoch leider immer in irgendwelchen dienstlichen Gespräche verwickelt. Aber Shandria war auch auf der Station und hat ein interessantes Wetttrinken mit einer leichtbekleideten Orionerin veranstaltet, welche dem Syndikat angehört. Allerdings waren Rias Intentionen für das Kampftrinken anders, als die Orionerin es erwartet hatte. Mir war schnell klar, dass Ria sie nur abschleppen wollte. Was ich Ria nicht mal verübeln kann, denn das junge ding in ihrem knappen Bikini sah echt heiß aus. Nicht so heiß wie Sheing oder ich, aber dennoch.

Die beiden waren irgendwan so betrunken, dass Sheing und ich die beiden auf ihr Schiff begleiten mussten.

Vorher hatte Sheing mich aber noch einer Frau vorgestellt, deren Name mir entfallen ist. Sheing meinte sie wolle etwas über meine Schwester wissen wollen, von deren Existenz ich erst vor kurzem erfahren habe. Nun, wie sich jedoch herausstellt, handelte es sich jedoch um eine Verwechslung. Sheing hat da wohl ein paar Orionerinnen durcheinander gebracht *grinst* Die Frau wollte etwas von einer Orionerin wissen, die irgendein Schiff zerstört hat. Das kann ich mir von meiner Schwester Lyshi nur schwer vorstellen, soe sie erst 17 Jahre alt ist und ihre orionische Ausbildung gerade erst abgeschlossen hat.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit
(ooc: Nachträglicher Eintrag für das RP vom Mittoch 4. August)

Da die Nanjin noch auf Deep Space Nine für die anstehende Mission nach Gamma Orionis ausgerüstet wird, bin ich heute abend in Quark’s Bar gegangen, um mich ein wenig von der Arbeit der letzten Tage zu erholen. Sheing ist gerade häufig in der Nähe von Deep Space Nine unterwegs und wir haben uns deswegen in Quarks Bar verabredet.

Sie hat mich mit Geschenken überrascht. Zuerst hat sie mir eine Halskette umgebunden. Der Anhänger der Kette ist ein roter Stein, dessen Inneres flüssig ist. Ich habe diesen zwar nicht analysiert, aber gehe davon aus, dass es sich um Sheings Blut handelt. Sie hatte mir erzählt, dass Sie den Verlobungsring, den ich ihr geschenkt habe, gescannt hat. Daher weiß Sie, dass sich in dem inneren des Steines Blut direkt aus meinem Herzen befindet. Sie band mir diese Kette um und sagte, dass ihr Herz nun auch immer bei mir wäre *lächelt*. Daher bin ich mir sicher, dass sie es weiß *grinst*

Dann schenkte Sheing mit noch ein Hologramm von uns beiden, für meinen Nachttisch. Ich muss zugeben, dass ich von den Geschenken sehr überrascht war. Natürlich hatte ich nichts dabei, was ich Ihr schenken konnte. Aber Das Ölgemälde, dass Onkel Laan in der Strafkolonie Neuseeland von mir angefertigt hat war erst vor wenigen Tagen auf Bajor eingetroffen. Bei meinem letzten Besuch in meinem Elternhaus habe ich es mit auf die Nanjin gebracht. Eigentlich wollte ich es Sheing zu unserem Jahrestag schenken. Aber ich habe mich kurzfristig umentschieden, um ihr auch was schenken zu können.

Sheing hat sich sichtbar über das Gemälde gefreut. Laan ist so ein begnadeter Maler *lächelt* Und der Anblick meines nackten Körpers ist auch nicht zu verachten *grinst*

Wir beide hatten einen schönen Abend zusammen. Ich genieße jeden Moment, den wir gemeinsam verbringen. Auch wenn es zur Zeit nur sehr wenige, kurze Momente sind.

Den Rest des Abends haben wir mit Commander Sutak und der Romulanerin, deren Name mit wieder mal entfallen ist, verbracht. Das Gesprächsthema war mal wieder Vizeadmiral Thax. Ich hoffe, ich habe mein Mundwerk nicht zu weit aufgerissen, und zu viele meiner Gedanken zu dem Toast mitgeteilt. Thax ist in meinen Augen eine Bedrohung für die Förderation, aber sie ist auch eine ranghöhere Offizierin. Ich muss aufpassen, was ich in Gegenwart anderer sage.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88180.71

Ich habe mich heute kurzfristig auf Drozana mit Sheing getroffen. Eigentlich wollte ich ihr von dem Angebot meiner Mutter berichten. Doch dazu bin ich zunächst gar nicht gekommen, da Sheing mir selbst etwas zu berichten hatte. Sie ist einer Orionerin begegnet, die vermutlich meine Schwester ist. Lyshi soll sie heißen und 16 Jahre alt sein. Wenn Sie wirklich meine Schwester ist, so wurde sie geboren nachdem meine Mutter mich an den Cardassianer verkauft hatte. Sheing berichtet, dass Lyshi nach einem Käufer für sich gesucht hat, der sie in den cardassianischen Raum mitnimmt, da sie dort ihre Schwester suchen möchte. Ich weiß nicht, wie viele Orionerinnen vor 20 zwanzig Jahren an Cardassianer verkauft worden sind, aber so wirklich an Zufällge glauben tue ich nich.t Ich teile Sheings Einschätzung, dass diese Lyshi vermutlich meine Schwester ist. Allerdings denkt Lyshi nicht sehr gut über die Sternenflotte und vor allem nicht über Orioner in der Sternenflotte. Sie soll Sheing gegenüber sehr aggressiv aufgetreten sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie davon begeistert wäre zu erfahren, dass die Schwester die sie sucht ein Captain der Sternenflotte ist.

Ich denke, dass es erstmal das beste ist, wenn Lyshi nicht meine Bekanntschaft macht. Als meine Mutter mich verkauft hat und ich von den Khon-ma befreit worden bin, habe ich mit meiner orionischen Familie abgeschlossen und mir zwischenzeitlich ein neues Leben in der Föderation aufgebaut. Lyshi kann sich nichts dafür, dass ich verkauft worden bin, doch scheint sie die orionischen Traditionen zu befürworten. Es würde alles nur komplizieren.

Allerdings ist auch die Sternenflotten Sicherheit auf Lyshi aufmerksam geworden. Sie scheinen in Lyshi eine Bedrohung für die Sicherheit der Föderation und eine potentielle Spionin zu sehen. Da Lyshi auf der Suche nach mir ist, wäre ich somit das Ziel der Spionageaktion des Klingonischen Reiches. Das kann ich mir jedoch nur unschwer vorstellen, da ich innerhalb der Sternenflotte viel zu unbedeutend bin. Ich bin die kommandierende Offizierin eines einfachen wissenschaftlichen Raumschiffes, fliege Einsätze an strategisch unbedeutenen Punkten des Föderationsraums. Was sollten die Klingonen davon haben mir eine Spionin unterzujubeln?

Auch wenn ich den direkten Kontakt mit Lyshi meiden werde, so werde ich ein Auge auf sie und ihre Aktivitäten behalten. Vielleicht ändert sie ja ihre Einstellung gegenüber uns Orionern in der Sternenflotte. Dann wäre sie vielleicht auch bereit zu akzeptieren, dass ihre große Schwester ein Captain der Sternenflotte ist.

Auch wenn sich ein Großteil des Abends um Lyshi gedreht hat, konnte ich mit Sheing in einer ruhigen Minute über Mutters Angebot reden. Ich habe Ihr erklärt worum es geht und wie gefährlich es ist. Sheing war schließlich einverstanden, dass ich den Posten annehme. Ich werde Mutter morgen davon unterrichten – und auch die Besatzung.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88152.57

Sheing und ich haben gestern einen angenehmen Abend in Quarks Bar auf Deep Space Nine verbracht. Erstaunlicherweise war das Quarks im Gegensatz zu den letzten Wochen recht gut gefüllt.

Bevor wir beide jedoch nach Deep Space Nine gebeamt sind, habe ich ihr noch einen Verlobungsring auf den Finger gesteckt. Weil sie mir bereits am Donnerstag einen geschenkt hat, musste ich gleichziehen. Nicht weil ich ihr in nichts nachstehen möchte, sondern weil ich das Gefühl habe, dass ihr das viel bedeutet, weil sie auf der Erde aufgewachsen ist. Ich habe mir bei der Auswahl des Ringes einige Zeit gelassen. Ich habe mich für einen Silberring mit einem grünen rigelianischen Kristall entschieden. Um dem Ring eine persönliche Note zu geben, habe ich im inneren des Kristalls eine Probe meines Blutes konserviert.
Sheing weiß nicht, was sich im Inneren befindet. Aber sie wird das sicher irgendwann herausfinden. Auf jeden Fall hat sie sich sehr über den Ring gefreut. Und ich hab mich gefreut, dass sie sich gefreut hat. *grinst*

Ich habe die Bekanntschaft einiger interessanter Personen gemacht. Sheing und ich waren jedoch an diesem Abend nicht die einzigen Orioner in der Bar. Ziemlich fürh gesellte sich Lieutenant Doyle zu uns, ein gut aussehender junger Mann, dessen Vater ein Cardassianer und seine Mutter einer Orionerin war. Doyle ist wie ich auf Bajor aufgewachsen. Mich wundert, dass wir uns nie getroffen haben. Als Halb-Cardassianer erging es Doyle jedoch im Gegensatz zu mir nicht gut auf Bajor. Er ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und wurde wohl nicht sehr nett behandelt. Ich muss bei meinem nächsten Gespräch mit meinen Eltern Vater mal fragen, ob er ihn vielleicht kennt. Vater hat recht häufig die Waisenhäuser, in denen Halb-Cardassianer aufgezogen werden besucht. Vielleicht kennen sich die beide ja. Würde mich freuen.

*grinst* Und da drei Orioner nicht schon genug wären, verirrte sich noch eine vierte Orionerin in die Bar. Ihr Name ist Aruna Dee und sie scheint mir eine Sternenflottenoffizierin zu sein. An ihrer Uniform konnte ich jedoch keine Rangabzeichen erkennen. Aufgrund der lockeren Atmosphäre des Quarks habe ich auch nicht danach gefragt. Sheing wird da sicher mehr wissen. Sheing scheint Dee schon länger zu kennen und hat sie mir als alte Freundin vorgestellt. Wobei Dee schon recht komisch geguckt hat, als Sheing mich ihr als ihre Verlobte vorgestellt hat. Wäre Dee keine Orionerin würde mich das nicht weiter stören, aber weil Dee eine Orionerin ist, wunder mich dies. Sheings Großmutter Gaila meinte, dass Sheings und meine Beziehung für Orionerinnen normal wäre, aber warum wundert Dee sich dann über unsere Verlobung?

Vielleicht bilde ich mich ja nur etwas ein. Oder vielleicht ist Dee selbst auch nicht im Syndikat aufgewachsen und hat sich den menschlichen Maßstäben zu sehr angepaßt. Das könnte erklären warum sie so komisch geguckt hat.

Zu meiner Überraschung kam auch Schandria gestern ins Quarks. Ich habe die Gunst der Stunde gleich genutzt sie mit Sheing bekannt zu machen und habe Sheing gegenüber nochmla betont, dass sie Ria gerne ausleihen kann *lächelt*

Es war wirklich ein schöner abend mit netten Gesprächen. Doch leider zu früh zu Ende. Sheing wollte gestern nicht so lange bleiben, da heute ihr Dienst auf der Lady McBeth beginnt. Dafür wollte sie verständlicherweise ausgeschlafen sein. Und ich habe ihr in den letzten Tagen nicht viel Zeit zum schlafen gelassen. Da Sheing früh auf die Nanjin gebeamt ist, bin ich ihr schnell gefolgt. Ich wollte nicht, dass sie alleine ins Bett gehen muss. Und ich wollte die restliche Zeit mit ihr genießen.

Ich lag heute nacht fast die ganze Zeit wach im Bett, mit Sheing in meinen Armen. Wenn es einem gut geht, vergeht die Zeit immer so schnell. Und die letzten drei Tage sind verdammt schnell vorbei gewesen. Es war wunderbar mal so viel Zeit mit sheing verbringen zu können. Doch heute hat das leider ein Ende. Nach dem Frühstück setzt Sheing schon zur Lady McBeth rüber und tritt dort ihren Dienst als Exobiologin und Beraterin für Diplomatie an. Ich bin traurig, dass sie wieder geht, aber freue mich auch sehr für ihre Chance.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88133.30

*spielt mit dem Ring an ihrem linken Ringfinger* Ich bin verlobt! Bei den Propheten. Sheing und ich sind verlobt. Gestern abend war der schönste Tag meines Lebens. Nachdem die Nanjin Versorgungsgüter auf Deep Space K7 aufgenommen hat, habe ich einen kurzen Abstecher nach Drozana-Station gemacht, um mal zu schauen, wer so da ist. Dort an der Bar standen Sheing und Doktor Rixx.

Ich bin zu den beiden gegangen und prompt teilte Sheing mir mit, sie hätte etwas für mich. Sie hat mir ein Etui gegeben, in dem dieser tolle *hält den Ring in die Kamera* Titanring mit diesem wunderschönen Diamantherzen drin war. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Sheing hat mir einen Verlobungsring geschenkt. Es ist unglaublich. Sheing und ich werden heiraten.

Nachdem ich mich von Ihr nochmal die Bestätigung eingeholt habe, dass sie mich wirklich heiraten will, haben wir zusammen mit Doktor Rixx eine große flasche Champagner geköpft. Selbst LtCmdr Beddoes durfte ein Glas abhaben, als er zufällig bei uns vorbeikam. Ich kann den Kerl nicht ausstehen, aber das war mir gestern egal.

Als ich Sheing gebeten hatte mich zu heiraten, hat sie gesagt, dass sie sich noch nicht sicher ist. Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so schnell entscheiden würde. Wow. Und dann sagt sie mir nicht nur, dass sie mich heiraten will. Nein Sie schenkt mir einen Verlobungsring. Ich schäme mich richtig, dass ich keinen für sie hatte, als ich sie bat mich zu heiraten. Auf Bajor gibt es diese Tradition nicht, aber Sheing ist auf der Erde aufgewachsen und da ist es üblich. Ich werde ganz schnell einen ganzn besonderen Ring für sie besorgen. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

Ich kann es kaum erwarten Mutter und Vater davon zu berichten. Die werden Augen machen. Ich werde sie gleich kontaktieren.

Gestern war wahrlich ein besonderer Tag. Auch weil ich Sheing zum ersten mal in ihrern neuen Uniform gesehen habe. Sie ist zum Lieutenant befördert worden. Die Uniform steht ihr richtig gut und ihre neue Frisur paßt richtig zu ihr. Sie sieht so viel erwachsener aus. Als ich sie in dieser neuen Uniform gesehen habe, war ich richtig stolz auf sie. Sie ist meine Verlobte, aber ich bin auch ihre Tange, und wir beide fühlen uns wie Schwestern – ich bin richtig stolz auf meine kleine Schwester, meine Nichte *grins*

Sheing ist auf die Lady McBeth versetzt worden, muss ihren Dienst aber erst am Montag antreten. Also erst in drei Tagen. Ich konnte sie dazu überreden bis dahin mit auf die Nanjin zu kommen. Wir haben jetzt drei Tage füreinander. Zwar muss ich zwischenzeitlich noch meinen Pflichten als kommandierende Offizierin der Nanjin nachkommen, aber ich werde jede freie Minute mit Sheing verbringen und dafür sorgen, dass ich sehr viel freie Minuten habe.

Das werden drei wunderbare Tage. Ich werde sie genießen. Ich bin so glücklich. Als ich mein Quartier verließ, um zum dienst zu gehen, hat Sheing noch geschlafen. Ich hab ihr was zum Frühstück bereit gestellt. Sie soll ihre freien Tage richtig genießen und nicht darunter leiden müssen, dass ich früh aufstehen muss.

Ich hab Sheing gestern auch von Schandria erzählt und das ich mit ihr geschlafen haben. Wie ich erwartet hatte, war Sheing darüber nicht sauer, sondern hat ihre üblichen Späße gemacht. Ich hab Ihr auch angeboten, dass sie sich Schandria mal ausleihen darf und sie wirkte interessiert. Es ist einfach toll mit einer Orionerin verlobt zu sein. Genauso wie für mich, ist das normal für sie. Ich hätte keine bessere Person treffen können als Sheing.

Ich liebe sie und freue mich auf unsere Hochzeit.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88116.01

Was für ein Tag liegt hinter mir. Die Nanjin hat mich gerade auf Deep Space K-7 abgeholt, wo Sheing und ich Tom Zachary Koenigstein dem Sicherheitsdienst der Sternenflotte übergeben haben. Wir haben Koenigstein gestern abend auf der Drozana-Station verhaftet, wo Sheing und ich eigentlich ein wenig feiern wollten – wo wir doch so wenig Zeit füreinander haben. Koenigstein ist ein Mensch aus dem Spiegeluniversum. Das ist auch der Grund warum wir ihn verhaftet haben. Er stammt aus dem Spiegeluniversum und hat in unserem Universum nichts zu suchen. Das Terranische Imperium aus dem Spiegeluniversum macht der Föderation schon seit längerem zum schaffen – besonders im cardassianischen Raum sind die Spiegeluniversum Leute sehr aktiv.

Dabei fing gestern eigentlich alles ganz ruhig und beschaulich an. Sheing und ich waren gemeinsam mit meinem Runabout nach Drozana gefolgen. Nachdem wir uns das richtige Partyoutfit angelegt hatten, haben wir runter gebeamt und die Bar unsicher gemacht. Sheing hat sofort Bekannte an der Bar getroffen. Lieutenant Commander Clayton Beddeos, auf dessen Bekanntschaft ich gerne verzichtet hätte wie sich später herausstellte, und ein Mr. Rain. Sheing scheinte die beiden bereits längere Zeit zu kennen und unterhielt sich angeregt mit ihnen. Commander Kholovok war auch in der Bar und warf mir einen Gruss zu, was ich zum Anlaß nahm ihm persönlich gegenüberzutreten und ihn zu begrüßen. Obwohl ich mehr als zehn Jahre mit Jelnora zusammen war, weiß ich nicht viel über klingonische Verhaltensweisen. Irgendwie sind wir nie dazu gekommen, dass Jelnora mir die näher erläutert. Auf jeden Fall wollte ich Commander Kholovok gegenüber nicht unhöflich sein. Es gibt in diesen Zeiten nicht viele Klingonen, die den Krieg für falsch halten. Ich denke, dass man es sich mit einem potentiellen Freund nicht verscherzen sollte, nur weil man ihn unbeabsichtigt ignoriert. Aus dem Grund bin ich zu Kholovok gegegangen und habe ihn begrüßt. Er hatte sich gerade mit einem anderen Klingonen unterhalten und da ich ihn nicht weiter stören wollte, habe ich ihn angeboten, dass er sich doch später am Abend zu uns gesellen könne.

Ich ging dann wieder zurück zu den anderen, die noch an der Bar standen und sich über Raumschiffe unterhielten. *augenrollen* Ich bin Captain eines Raumschiffes. Ich höre den ganzen Tag nichts anderes, als Raumschiff hier, Raumschiff da. Ich habe keine Lust in meiner Freizeit über Raumschiffe zu reden. Deswegen habe ich mich diskret aus dem Gespräch herausgehalten. Irgendwann saßen wir vier an einem Tisch und Sheing und die beiden Herren unterhielten sich mehr oder weniger wieder über Raumschiffe. Auf jeden Fall hat LtCmdr Beddoes sein Missfallen über Sheings und meine Kleidung zum Ausdruck gebracht. Seiner Ansicht nach müssen wir uns als Offiziere weniger aufreißend kleiden. Ich verstehe sein Problem nicht. Wir waren auf Drozana-Station – eine neutrale Station – keine Föderations-Einrichtung. Wir waren nicht im Dienst und trugen keine Uniform. Wo ist sein verdammtes Problem. Nur weil ich Captain der Sternenflotte bin, heißt das nicht, dass ich kein normales Leben mehr habe. Ich bin und bleib Orionerin. Und zumindest in meiner wenigen Freizeit will ich das auskosten. Ich bin 33 Jahre alt, sehe nach menschlichen Maßsteben aber wie anfang 20 aus. Ich genieße die Blicke der Männer und Frauen, die sie mir und Sheing zu werfen. Das war schon immer Teil meiner Welt. Ich habe nun mal mehr Bezug zu meiner eigenen Erotik, als zu irgendwelchen Heldengeschichten des Krieges. Ich will wie jedes andere fühlende Wesen auch die Anerkennung anderer. Als Orionerin bedeutet das nun mal, dass ich die Anerkennung für meinen Körper haben will. Ich bin stolz auf meinen orionischen Körper und zeige ihn gerne.

Aber LtCmdr Beddoes ging absolut zu weit. Er meinte, meine Crew müsse Respekt vor mir haben und mich nicht für eine orionische Amüsierdame halten. Als wenn das meine Crew tun würde. Im Dienst zollen sie mir den Respekt, dem sie jeden anderen Sternenflotten Captain auch zollen würden. Und außerhalb des Dienstes, schätze sie meine Offenheit. Ich habe mich nie von meinen Untergebenen distanziert, sondern mich in der gemeinsamen Freizeit so gegeben wie ich bin. Eine kleine witzige Orionerin, mit einer großen Protion Erotik *grinst*. Ich habe das Gefühl, dass – abgesehen von der Vulkaniern Commander Vorerer – meine Crew dies schätzt. Im Casino setzen sie sich gerne zu mir. Und wenn ich nitzt im Dienst bin, machen sie in meiner Anwesenheit die selben Witze, als wenn ich nicht da wäre. Ich war auch mal Lieutenant und kenne die Distanz zum Captain. Die wollte ich selbst nie meinen Leuten gegenüber haben. James Astor denkt vielleicht, dass ich mit der Hälfte meiner Besatzung geschlafen habe, aber dem ist nicht so. Die Crew der Nanjin ist wie eine zweite Familie für mich. Und ich bin die Mutter *lacht*. Im Dienst kann ich schon mal streng sein, aber außerhalb des Dienstes sind sie meine Freunde. Mir geben sie zumindest das Gefühl, dass sie mich respektieren – gerade weil ich so bin, wie ich bin. Aber das kann LtCmdr Beddoes in seiner beschränkten Welt wohl nicht verstehen.

Und die größte Dreistigkeit hat er sich erlaubt, als Commander Koholovk sich zu uns gesellt hatte und ich im sheing als meine Par’Mach’kai vorgestellt haben. Beddoes hat wohl verstanden, dass Sheing meine Geliebte ist und sie als Schlampe bezeichnet. Ich hab es erst nicht richtig mitbekommen, aber Koholovok mit seinen guten klingonischen Ohren hat mich aufgeklärt. Beddoes hat Sheing als Schlampe bezeichnet. Weil sie mit mir schläft. Aus welcher Zeit stammt dieser ignorante Mensch? Gleichgeschlechtliche Beziehungen waren selbst auf der Erde des 21sten Jahrhundert weit verbreitet und gesellschaftlich nicht geächtet. Und jetzt im 25ten Jahrhundert hat dieser kleine Wurm ein Problem damit. Er hätte mal mich als Schlampe bezeichnen sollen. Aber das hat er sich nicht getraut. Sheing ist kein Offizier der Sternenflotte, aber ich bin es. Hätte er mich als Schlampe bezeichnet, hätte ich ihn zussamen mit Tom Zachary Koenigstein bei der Sicherheit der Sternenflotte abgeliefert. Auch wenn wir beide nicht im Dienst waren – einen ranghöhren Offizier zu beleidigen ist dennoch strafbar. Und da hätte ich eine Ausnahme gemacht und mal den Captain raushängen lassen. Ich koche jetzt noch vor Wut auf Beddoes. Und der wird vermutlich noch auf das selbe Schiff wie Sheing versetzt. Die arme. Meine kleine Arme Sheing. Sie mit diesem Chauvinisten auf einem Schiff.

Kholovok meinte auch gleich, dass er ihm an meiner Stelle einen Dolch in den Körper gerammt hätte. Die Propheten mögen mir verzeihen – ich wünschte er hätte das für mich getan. Nichts andere hat dieser Ewiggestrige verdient. Auf der anderen Seite bin ich Ärztin und hätte ihn wieder zusammenflicken müssen. *seufz* Und genau das hätte ich getan. Durch den hypogratischen Eid bin ich verpflichtet auch meinen Feinden zu helfen. Während des Kriegs habe ich meinem CMO häufiger auf der Krankenstation bei der Behandlung von gefangenen Klingonen geholfen. Da kann ich wegen so einem Wurm wie Beddoes keine Ausnahme machen. Er steht ja zumindest in diesem Krieg auf der richtigen Seite. Aber anfreunden werde ich mich mit ihm nicht.

Zum Glück hat er sich mit seinem Freund nach einer Weile verabschiedet und uns drei an dem Tisch alleine zurück gelassen. Ich hätte es auch keine Minute länger mit ihm ausgehalten. Aber kurz bevor Beddoes ging, kreuzte da Tom Zachary Koenigstein an unserem Tisch auf. Ungefwöhnlich Personen trifft man auf Drozana häufig. Aber was ungewöhnlicheres als ihn habe ich noch nie getroffen. Der kommt an unseren Tisch und fragt, ob ein Sternenflotten Offizier anwesend wäre. Auf die Frage warum er das wissen wollte, fragte er, weil er wissen wollte, ob man mit einem klingonischen Shuttle in den Föderationsraum fliegen und am Erden-Raumdock andocken kann. *lacht* So etwas dummes habe ich noch nie erlebt. Kholovok – vom äußeren eindeutig ein Klingone, zwei leicht bekleidete Orionerin und dieser Beddoes an einem Tisch. Und der fragt, ob ein Sternenflotten Offizier anwesend ist. Okay, rein zufällig sind zwei von uns Sternenflotten Offiziere, aber die Wahrscheinlichkeit war doch sehr gering. Und dann fragt der noch nach, ob er mit einem als feindlich eingestuften Shuttle tief in das Föderationsgebiet fliegen könne.

Während Beddoes sich auf machte und sich verabschiedete, sein Freund war schon eine Weile vor ihm gegangen, flüsterte Sheing mir zu, dass ihr die Kleidung von Koenigstein bekannt vor kommen würde und fragte mich, ob ich mich an ihre seltsame Begegnung mit der Trill-Frau erinnern würde. Als würde ich etwas was Sheing mir berichtet vergessen können. Das war schon einige Wochen her. Damals waren Sheing und ich noch nicht zusammen, aber ich hatte bereits ein Auge auf sie geworfen. Ich hatte sie im Erden-Raumdock getroffen und sie ausgefragt, weil mir von Greg berichtet worden ist, dass sie ein paar Tage zuvor mit einer jungen Trill-Frau verschwunden ist. Das hatte mich natürlich neugierig gemacht. Ich hatte mich in sie verknallt und wollte nun wissen, ob Frauen überhaupt bei ihr eine Chance haben. Wie sich jedoch herausstellte, wollte die Trill nichts von ihr. Auf jeden fall nichts in sexueller Hinsicht. Von daher war es für mich zu dem Zeitpunkt nicht sehr hilfreich. Aber sheing berichtet mir, dass die Trill-Frau sie scannen und untersuchen wollte. Sheing hatte den Verdacht, dass sie aus dem Spiegeluniversum stammt und als Spionin Informationen sammelt.

Dieser Koenigstein erinnerte Sheing an diese Trill-Frau, weil er eine ähnliche Kleidung trug. Über das Spiegeluniversum bin ich informiert – und bin bereits mehrfach auf Schiffe des Spiegeluniversums im Kampf getroffen. Ein Agent des Spiegeluniversums, der in die Tiefen des Föderationsraums eindringen möchte, hatte die Aufmerksamkeit eines Sternenflotten Captains verdient. Kholovok kam schnell mit ihm ins Gespräch und auch er schien misstrauisch geworden zu sein. Er stelle Sheing und mich als seine orionischen Dienerinnen vor und versuchte mit Koenigstein einen über eine klingonische Tarnvorrichtung anzubieten, mit der dann sein Ziel erreichen könne. Der Verdacht, dass er aus dem Spiegeluniversum stammen könnte, reicht natürlich nicht aus um ihn verhaften zu können. Wir brauchten eine Bestätigung von ihm. Sheing kam auf die Idee zu seiner Unterhaltung zu tanzen und ich verstand sofort worauf sie hinaus wollte. Zwei Orionerinnen mit ihren Pheromonen können auf wundersame Weise jeden Verhöhrmeister ersetzen *grinst*

Sheing und ich haben unter vollem Körper- und Pheromoneinsatz Koenigstein in unseren Bann gezogen und ihn dazu gebracht und zu sagen, dass er aus dem Spiegeluniversum stammt. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe schon lange nicht mehr meine Pheromone eingesetzt und ich habe es genoßen dies zu tun. Ich hatte den Eindruck, dass es auch Koenigstein viel Spaß gemacht hat *grinst* Kholovok hat sich sicher auch sehr amüsiert über das Schauspiel. Koenigstein war voll in unserem Bann und stand unter unserer Kontrolle. Als er uns gesagt hatte, dass er aus dem Spiegeluniversum stammt, hat er wenig später ganz schön dumm geguckt, als ich ihm mein Kommunikator an die Brust geheftet und ihn auf das Runabout beamen lassen.

Gut das Sheing und ich in unserer Freizeit so rumlaufen wie wir es tun und nicht wie es LtCmdr Beddoes es gerne hätte. Eben weil wir so rum laufen haben wir Koenigstein festnehmen können. Ich weiß nicht, was er im Erden-Raumdock will. Das interessiert mich eigentlich auch nicht. Es ist Aufgabe der Sternenflotten Sicherheit das herauszufinden. Für Sheing und mich war jedoch klar, dass ein Mensch aus dem Spiegeluniversum hier in unserem Universum nichts gutes vorhaben kann. Nun sitzt Koenigstein in einer Gefängniszelle auf Deep Space K7. Er war noch sehr lange von unseren Pheromonen benebelt. Als wir ihn bei Commander Icheb abgeliefert haben, hat er uns immer noch total verliebt angeschaut. *lacht*

Es war ein riesen Spaß. Sheing und mich hat es auch sehr stimuliert. Ich hoffe, dass das Cockpit des Runabouts gut isoliert ist und Koenigstein hinten in der Unterkunft nicht mitbekommen hat, was Sheing und ich während des Fluges vorne im Cockpit getrieben haben *grinst* Und selbst wenn, peinlich wäre es mir nicht. Sheing und ich mussten unsere angestaute Lust halt abbauen. Ist ja nicht so, dass wir sowas total anteilnahmslos machen. Natürlich regt sich auch bei uns was, wenn wir unsere Pheromone benutzen und versuchen jemanden zu verführen.

Abgesehen von der Begegnung mit LtCmdr Beddoes war es ein sehr aufregender Abend auf Drozana. Ich hoffe, dass Commander Koholovok so langsam auftaut und mir ein wenig Vertrauen schenkt. Das ist wichtig, damit ich erfahren kann, was James Vater Joe Astor im Schilde führt. Ich weiß nach wie vor nicht, ob von ihm eine Bedrohung ausgeht oder ob er der Sternenflotte freundlich gesinnt ist. Kholovok mag mir gegenüber sagen, dass er den Krieg mit der Föderation für falsch hält. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass er und seine Leute keine Gefahr für die Sicherheit der Föderation darstellt.

Sheing ist nun wieder an Bord ihres Schiffes und ich befinde mich an Bord der Nanjin zurück zum Arucanis Arm. Wir haben da noch ein paar Systeme zu erkunden, bevor wir weiter in den Hromi-Nebel aufbrechen.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88115.31

Wenige Stunden nach dem ich auf Vulkan angekommen bin, ist – wie von ihrer Großmutter versprochen – Sheing eingetroffen. Gaila hat Sheing jedoch nicht direkt informiert, sondern Monte Sheing die Information, dass ich auf Vulkan wäre, zuspielen lassen. *lächelt* Weiß nicht warum sie das gemacht hat, aber ist eigentlich auch egal. Sheing ist nach Vulkan gekommen und wir konnten reden.

Ich habe sheing davon erzählt, dass Gaila und ich herausgefunden haben, dass meine leibliche Mutter Navaar die Schwester von Gaila ist, und sie somit meine Tante. Für Sheing war das genauso überraschend wie für mich. Aber für sie ist das okay und stellt kein Problem für unsere weitere Beziehung da.

Irgendwie ist es vor Freude über mich gekommen und ich habe Sheing gebeten mich zu heiraten. Das kam für Sheing aber wirklich überraschend – für mich eigentlich auch. Ich habe schon sehr schnell mit dem Gedanken gespielt Sheing zu heiraten, weil ich spüre, dass sie die Große Liebe ist. Aber Sheing konnte noch nicht Ja sagen. Sie braucht noch Zeit. Ich kann das verstehen, ich bin ihre erste Beziehung. Vielleicht weiß sie einfach noch nicht, ob ich die richtige für sie bin. Sheing ist das erste mal verliebt – und wer weiß, vielleicht ist sie einfach nur verknallt.

Ich habe Ihr gesagt, dass ich Ihr die notwendige Zeit gibt, die sie braucht. Ich werde warten. Das ist okay für mich. Auch wenn ich es eigentlich gar nicht vor hatte, sie zu fragen, so habe ich ihr gesagt, was ich für sie empfinde und wie viel sie mir bedeutet. Ich liebe Sheing mehr als ich jemals zuvor eine Person geliebt habe. Selbst meine Gefühle für Jelnora waren nicht so intensiv. Wobei mir das auf der einen Seite sehr weh tut, weil Jelnora eine besondere Klingonin war. Ich hoffe, dass sie im Sto’Vokor nicht enttäuscht von mir ist.

Sheing zu heiraten würde mich sehr viel bedeuten. Ich kann nicht behaupten, dass ich schon als kleines Mädchen davon geträumt habe in Weiß zu heiraten, wie es noch heute auf der Erde weit verbreitet ist. Aber während meiner acht Jahre an der Sternenflotten Akademie habe ich viel von den Hochzeiten auf der Erde mitbekommen. Ich fand die immer sehr schön und habe mich oft in einem dieser weißen Hochzeitskleider vorgestellt. Ich glaube, dass das Weiß sehr gut zu meiner grünen Hautfarbe passen würde *grinst*

Wirklich daran gedacht eine Familie zu gründen habe ich nie. Aber mit Sheing in den Bund der Ehe zu steigen, würde mir sehr viel bedeuten. Sie ist wie ich Orionerin und hat die selben Probleme gehabt und die selben Gefühle wie ich. Sie versteht mich besser als sonst wer. Sie ist einfach die richtige.

Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass Sheing mich liebt und irgendwann einwilligen wird, mich zu heiraten.

Sheing ist hinten im Runabout und macht sich fertig für Drozana. Wir werden in Kürze eintreffen und wollen noch unsere gemeinsame Zeit genießen.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88113.20

Ich befinde mich in einem Runabout auf dem Weg nach Vulkan. Gaila hat mir eine Kur verschrieben, damit ich an einem ruhigen Ort wie Vulkan Sheing treffen und Ihr die Neuigkeiten berichten kann.

Alles fing gestern damit an, dass ich auf dem Weg nach Deep Space Nine eine Nachricht von Sheing erhalten habe. Sie richtete mir aus, dass sie es leider nicht nach DS9 schaffen würde. Stattdessen würde ich jedoch ihre Großmutter Gaila dort treffen können. Ich muss zugeben, ich war zunächst sehr enttäuscht, habe ich mich doch auf ein Wiedersehen mit Sheing gefreut. Doch dann wich meine Enttäuschung der Freude darauf, Gaila zu treffen.

Irgendwie habe ich mir unter einer Großmutter was anderes vorgestellt. Gaila sieht richtig gut aus. Sie sieht gar nicht aus wie eine Großmutter. Ich weiß nicht wie alt sie ist. Aber nach irdischen Maßstäben würde ich sagen, dass sie maximal fünfzehn Jahre älter als ich aus sieht. Das muss daran liegen, dass sie eine Orionerin ist. Ich sehe ja auch nicht wie 33 aus.

Wir hatten ein sehr interessantes und für mich aufklärendes Gespräch. Ich habe ihr davon berichtet, dass ich mich unsicher fühle, was mein orionisches Wesen angeht.

Gaila hat mir erklärt, dass wir Orionerinnen sexuell sehr aktiv sind und dass es für uns Orionerinnen normal ist, dass wir trotz unser Partnerschaft mit anderen Personen schlafen. Auf unsere Gefühle gegenüber unserem Partner hätte das keinen Einfluss. Ich fühle mich von einer Last befreit. Ich habe stests angenommen, dass es für uns Orionerinnen normal ist, dass wir diesen ständigen Drang versprüren. Aber mir fehlte die Bestätigung durch eine Orionerin, die im Syndikat gelebt hat. Ich hatte immer Angst, dass ich nicht normal wäre.

Was Sheing angeht, so vermutet Gaila, dass es an ihrer menschlichen Seite liegt, dass sie diesen Drang so lange widerstehen konnte und ich die erste war, mit der Sheing geschlafen hat. Für mich als Ärztin klingt das plausibel. Es ist oft nicht vorhersehbar wie sich Eigenshaften bei der Mischung von Völkern vererben und auswirken. Sheing ist zur Hälfte menschlich – ich bin eine reinrassige Orionerin. Gaila vermutet jedoch, dass Sheing nun auch aktiver wird.

Gaila war auch sehr an meiner Vergangenheit interessiert. Sie hatte mich förmlich mit Fragen nach meiner Familie durchlöchert. Ob sie da schon ihre Vermutungen hatte?

Ich kann mich nicht mehr sehr gut an meine Zeit im Orion Syndikat erinnern. Mutter meint, dass würde daran liegen, dass ich durch meine Zeit bei dem Cardassianer traumatisiert wäre und zum Schutz meine Erinnerungen aus dieser Zeit und davor verdrängt habe. Wirklich klare Erinnerungen habe ich tatsächlich nur aus der Zeit danach, wo ich auf Bajor aufgewachsen bin. Es gibt heute viele Möglichkeiten, um so eine Erinnerungs-Blockade aufzuheben. Es gibt diverse medizinische Behandlungsmöglichkeiten – und ich könnte mir Hilfe von einem Betazoiden holen. Doch ich habe mich dazu entschieden, diese Blockade aufrecht zu erhalten. Ich denke es wird einen guten Grund haben, dass ich mich nicht erinnern kann.

Alles was ich weiß stammt auf den Aufzeichnungen meiner Mutter aus jener Zeit. Außer den medizinischen Berichten gibt es noch eine Kopie des Vertrags zwischen meiner leiblichen Mutter und dem Cardassianer. Dem Vertrag, mit dem meine Mutter mich an ihn verkauft hat. Aus diesem Vertrag kenne ich Ihren Namen: Navaar. Mehr weiß ich nicht. Ich träume zwar ab und zu von ihr – kann sie aber nicht klar erkennen.

Als ich Gaila von dem Namen meiner Mutter erzählte, stockte ihr Atem. Sie holte einen kleinen Holoemitter und zeigt mir das Hologram einer rothaarigen Orionerin und fragte mich, ob ich sie kennen würde. Als ich mich auf das Hologram konzentrierte setzen schreckliche Kopfschmerzen ein, ich sah unbeschreiblich viele verschiedene Bilder vor meinem inneren Auge. Teile meiner Erinnerungen, die ich verdrängt hatte, kamen zum Vorschein – und ich erkannte die Frau. Das Hologram zeigte meine Mutter.

Ich war so sehr mit meinen Kopfschmerzen und meinen Gedanken beschäftigt, dass ich nicht beobachten konnte, wie Gaila reagiert hat. Sie sagte mir, dass die Frau ihre jüngere Schwester sei. Navaar – meine Mutter – ist Gailas Schwester. Gaila ist meine Tante – und Sheing ist meine Nichte. Das war für mich ein Schock. Ich hatte Angst, dass ich Sheing verlieren würde. Ich bin Ihre Tante – zwar nur zweiten Grades, aber wir sind verwandt.

Gaila sieht kein Problem darin, dass Sheing und ich verwandt sind – unter Orionern wäre das normal. Sie hatte selbst eine Liebesbeziehung zu ihrer Schwester – meiner Mutter. Ich habe mich vorhin im Schiffscomputer informiert. Die Verwandtschaft zwischen Sheing und mir ist so gering, dass es keine rechtlichen Probleme geben würde. Ich liebe Sheing und will sie nicht aufgeben. Ich hoffe sehr, dass sie es genauso sieht.

Ich wollte mir sofort frei nehmen und Sheing hinterher fliegen. Das ist eine Neuigkeit, die sie unbedingt sofort erfahren muss. Das ist so wichtig, dass ich es nicht bis zu unserem nächsten Treffen warten lassen kann. Das ist aber etwas, was ich ihr perönslich mitteilen muss und nicht über eine Kom-Verbindung.

Ich weiß nicht wie Sheing darauf reagieren wird. Sheing ist unter Menschen aufgewachsen und hat menschliche Vorstellungen verinnerlicht. Aber ich hoffe, dass es ihr egal ist, dass wir zusammen bleiben und auch heiraten werden. Ich liebe sie und vertraue darauf, dass sie mich auch liebt. Deswegen werde ich es auch nicht verheimlichen.

Gaila hat mich krank geschrieben und zur Kur nach Vulkan geschickt. Sie meinte, es gebe keinen besseren Ort, um in entspannter Athmosphäre darüber zu reden. Sie hat versprochen ihre Beziehungen zu nutzen, damit Sheing auch schnell auf Vulkan eintrifft.

In wenigen Stunden erreiche ich Vulkan. Ich weiß nicht wann Sheing eintreffen wird. Ich hoffe bald. Ich vermisse sie sehr. Und es drängt mich, ihr diese Neuigkeiten zu überbringen.

Eigentlich wollte ich nach meinen Aufenthalt auf Deep Space Nine einen Abstecher nach Bajor machen und meine Eltern besuchen. Aber das mit Sheing geht jetzt vor. Ich habe Mutter angerufen und ihr das ganze erklärt. Sie ist so ein lieber Mensch. Sie hat sich aufrichtig für mich gefreut, dass ich Gaila kennen gelernt habe. Mutter ist fest davon überzeugt, dass Sheing bei mir bleiben wird. Eigentlich fühle ich, dass Sheing sich nicht von unserer Beziehung abwenden wird, aber dennoch habe ich Angst, dass es so sein könnte.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88091.45

Der gestrige Tag war weniger spektakulär, als vorgestern. Dafür hatte er aber einen wunderschönen Ausklang gefunden *lächelt* Sheing.

Admiral Quinn hat der USS Nanjin euafgetragen ein Frachtschiff von der Erde nach Deep Space Nine zu eskortieren. Das ist zwar nicht gerade eine wissneschaftliche Aufgabe, aber eine nette Abwechslung – auch wenn es recht ungewöhnlich ist tief im Föderationsraum ein Frachtschiff eskortieren zu lassen. Diese neue Order verzögerte natürlich unsere Abreise zum Acuranis Arm, den wir erforschen sollen. Aber da die Beladung des Frachtsschiffs im Zeitplan zurück lag und meine Crew und ich deswegen etwas mehr Freizeit hatten, möchte ich mich gar nicht erst beschweren. Jede freie Minute nehme ich in diesen Zeiten des Krieges als Geschenk der Propheten entgegen.

Nur Schade, dass Sheing auf eine diplomatische Mission an die klingonische Grenze aufgebrochen war. Deswegen musste ich meine Zeit alleine auf dem Erden Raumdock verbringen. Abgesehen von der Lounge gibt es dort nicht viele interessante Einrichtungen für die Freizeitgestaltung. Ich finde dem Erden Raumdock fehlt so ein Promenadendeck wie Deep Space Nine, über das man äh Frau stundenlang schlendern kann, sich die Austellware der Händler anschauen und das ein oder andere neue Stück Wäsche erwerben kann.

Während ich so durch das Raumdock schlenderte und mich langweilte traf ich zufällig auf eine interessante Persönlichkeit. Eine Menschen Frau – also ich glaube Sie ist Mensch. Ich hab Sie nicht gefragt, abe sie sah wie ein Mensch aus. Ihr Name ist Camila und sie ist Zivilistin, welche mit ihrem kleinen Schiff den einen oder anderen Auftrag für die Sternenflotte erledigt. Sie war wohl das erste mal – oder zumindest noch nicht sehr häufig – auf dem Erdenraumdock. Sie wirkte recht verloren, als ob sie etwas suchen würde. Da ich sowieso nichts besseres zu tun hatte, bot ich Ihr meine Hilfe an und führte sie ein wenig herum.

Mir scheint es, als würde Camila die Gefahr lieben und suchen. Sie erzählte mir, wie sie unbedingt die Borg erforschen möchte und möglichst zügig nach Gamma Orionis aufbrechen möchte, um dies tun zu können. Das hat mich schon verwundert. Es gibt nicht viele Personen, die ein rein wissenschaftliches Interesse in den Borg sehen und diese erforschen möchten. Die meisten meiner Kollegen möchten den Borg am liebsten aus dem Weg gehen. Obwohl sich die Sternenflotte breits ein halbes Jahrhundert mit den Borg rumschlägt, versetzen sie heute noch reihenweise Kadetten und junge Offiziere in Schauder. Und selbst mir ist jedes mal mulmig im Magen, wenn ich es mit ihnen zu tun bekommen. Freiwillig auf die Suche nach ihnen zu gehen, um sie zu erforschen und dabei zu risikieren durch einen dummen Fehler assimiliert zu werden? *lacht* Also darauf kann ich verzichten. Camila hingegen scheint das zu reizen. Sie möchte unbedingt die Technologie der Borg erforschen, um bessere Waffen gegen sie zu entwickeln. Na das sind mir die liebsten. Einen auf Wissenschaftler machen und dann nur an die Entwicklung von Waffen zu denken.

Ich mag die Borg nicht. Aber jede Borg-Drohne hatte mal eine Persönlichkeit – hat ihren Ursprung in einem Menschen, Orioner, Klingonen oder über 9.000 anderer Spezies. Als Ärztin wäre es mir am liebsten, wenn wir eine Möglichkeit hätten effektiv die Borg-Drohnen vom Kollektiv zu befreien und in ihre ursprünglichen Gesellschaften zu reintegrieren. Eine Strahlenwaffe, die wir auf einen Kubus richten und die dann dauerhaft die Drohnen befreit, das wäre eine tolle Waffe. Ob es jemals dazu kommt? Ich bezweifel es stark. Auch wenn sich die Sternenflotte die Erforschung auf die Fahnen schreibt, so ist die Sternflotte eine militärische Einrichtung, deren oberste Aufgabe der Schutz der Existenz der Föderation und deren Mitglieder ist. Im Fall der Borg beschränkt sich die Erforschung darauf eine Assimilierung effektiv abzuwenden.

Wie sich herausstellte war Admiral Quinn höchstpersönlich für die Verzögerung bei der Beladung des Frachtschiffes verantwortlich, da er als viel beschäftigter Bürokrat unbedingt selbst die Verladung überwachen wollte und sich dies nur sehr schwer mit seinem engen Zeitplan vereinbaren lies. *nimmt einen Schluck ihres Morgen-Raktajino* Bin ich froh, dass ich nur Captain bin. So ein Bürojob wäre gar nichts für mich. Als Captain eines Wissenschaftsschiff habe ich wenigstens ab und an noch mal die Möglichkeit das zu tun, wofür die Sternenflotte gegründet wurde. Dorthin zu gehen, wo noch nie zu vor ein “Mensch” gewesen ist. Okay der Arcuanis Arm ist nicht unbedingt das, was man als vollkommen unbekannte Region bezeichnen kann. Abey hey, ich will mich nicht beschweren. Das ist tausend mal besser als sivh im Gamma Orionis Sektor mit den Borg beschäftigen zu müssen.

Der Flug nach Deep Space Nine verlief wie zu Erwarten war ohne Zwischenfälle. Commander Vorerer hat die meiste Zeit über die Wache auf der Brücke übernommen, während ich Soime auf der Krankenstation zur Hand gegangen bin. Naja zur Hand gegangen ist vielleicht der falsche Ausdruck. Da nicht viel los war habe ich streng genommen ihren Job gemacht und mich um die kleinen Wehwehchen der Crewmitglieder gekümmert. Als kommandierende Offizierin bleibt mir viel zu wenig Zeit, um auch mal Ärztin zu sein. Ich habe es genossen. Wobei ich den Patienten durchaus angesehen habe, dass sie sich unbehaglich gefühlt haben von ihrem Captain behandelt zu werden *lächelt*

Als wir Deep Space Nine erreicht haben und die Crew des Frachtschiffes mit der Entladung beschäftigt war, habe ich das Quark’s aufgesucht. Allerdings habe ich das Quarks noch nie so leer erlebt. Ich fühlte mich ziemlich alleine in dieser Bar. Doch nach einiger Zeit trudelte zu meiner Verweunderung Asora Lightwave ein. Ist er doch normalerweise am Erden-Raumdock stationiert. Ich weiß gar nicht, was ihn nach Deep Space Nine verschlagen hat. Aber ich war froh eine Unterhaltung zu haben.

Nach den üblichen sexuellen Anspielungen kamen Asora und ich auf James und seinen Vater zu sprechen. Ich konnte Asora ansehen, dass ihn die ganze Situation belastet. Joe Astor war jahrelang Asora’s Captain und einer seiner – nein wenn nicht sogar der – beste Freund. Sein vorgetäuschter Tod hat ihn damals tief getroffen. Und als sein Freund hat er es als seine Pflicht verspürt den jungen James aufzunehmen und großzuziehen. Heute. Viele Jahre später ist James für Asora nicht einfach nur sein Patensohn, sondern er fühlt sich wie sein Vater und liebt James wie seinen eigenen Sohn. Ich habe das Gefühl gehabt, dass Asora Angst davor hat, dass James nun Joe als seinen Vater annehmen wird und Asora sich dann abgeschrieben fühlt.

Asora’s Angst kann ich verstehen. Aber ich denke sie ist unbegründet. Als James vor ein paar Tagen zu mir an Bord kam und mich in die ganze Geschichte eingeweiht hat, hat er über genau die selben Ängste in Bezug auf Asora berichtet. James hat Angst, dass sich Asora aufgrund seiner Freundschaft auf die Seite seines Vaters schlägt. Ich hab Asora geraten, dass er James einfach sagen soll, dass er ihn libe, dass er für ihn sein Sohn ist und das Joe ihnen das nicht kaputt machen kann. Ich hoffe sehr, dass er das tut. Denn die beiden brauchen das.

In letzter Zeit fühle ich mich wie ein Counselor. Dabei habe ich auf der Sternenflotten Academy nur den Einführungskurs belegt und dann schnell entschieden, dass das nichts für mich ist, weil ich mich mit de Problemen anderer viel zu schnell selber belaste und ganz deprimiert werde. Ich hatte meine eigenen Probleme – mir mir. Da habe ich ander Academy sehr schnell entschieden, dass ich damit nichts zu tun haben will und mich voll auf meine medizinische Ausbildung konzentriert.

Zu relativ später Stunde – also zumindest war das Quark’s so leer, als wenn es schon sehr spät wäre – trafen Greg und Sheing im Deep Space Nine. Ich habe mich natürlich mehr über Sheing gefreut, als über Greg – der plötzlich eine Glatze hat, die ihm absolut nicht steht. Sheing war sogar noch ganz förmlich gekleidet, da sie gerade erst dienstfrei hatte. Aber sie sah so gut aus in ihrer diplomatischen Robe. Aber es ist egal was Sheing an oder nicht an hat, für mich ist sie das schönste Wesen das existiert *Grinst*

Wirklich viel geredt habe ich an dem Abend nicht mehr mir Sheing. Sie war ganz in ein Gespräch mit Greg vertieft, und ich habe es einfach nur genoßen sie in meiner Nähe zu haben. Aber ich habe sie gefragt, ob es möglich wäre ihre Mutter und ihre Großmutter zu treffen, damit ich mehr über unser Volk erfahren kann. Sie war einverstanden und will es mir ermöglichen *grinst*

Ich habe gestern zu Sheing das erste mal die drei großen Worte gesagt. Ich liebe Dich. Und Sie hat gesagt, dass sie mich auch liebt. Es ist so schön mit ihr.

Da auch Sheing bemerkt hatte, dass im Quarks nicht viel los war und wir von den Herren Asora und Greg sehr schnell auch alleine sitzen gelassen worden sind, haben wir uns kurzer Hand entschlossen, mein Quartier auf der Nanjin aufzusuchen.

Sheing glaubt, dass Greg auf eine von uns beiden steht. Sie meine er wirke enttäuscht, wenn er uns sieht. Ich hab da nie drauf geachtet – und gestern war ich eher von Greg’s Glatze irritiert, als ihn sonst irgendwie wahrzunehmen. Auf meine Frage, ob Sheing denn Interesse an ihm hätte, meinte sie nur, dass sie zur Zeit kein Interesse an irgendwem außer mir hat *grinst*

Es ist jetzt noch sehr früh. *schaut sich kurz nach Hinten um* Sheing liegt noch friedlich schlafend im Bett. Ich traue mich nicht sie zu wecken. Vielleicht träumt sie ja was schönes. Das will ich Ihr nicht nehmen. In einer halben Stunde ist Schichtwechsel an Bord und ich werde dann auf der Brücke erwartet. Ich werde noch schnell was schönes für Sheing zum Frühstück replizeren und auf den Wohnzimmertisch stellen.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88091.45

Asora Lightwave, James Astor und ich haben den halben Vormittag mit unserem Rückflug von Drozana-Staion zur Erde verbracht. Commander Vorerer kontaktierete und zwischenzeitlich, dass die Nanjin die Mission zur Erkundung von Delta Volanis erfolgreich abgeschlossen hat und mich auf dem Erden-Raumdock einsammeln würde.

Unser Runabout erreicht die Erde einige Stunden vor der Nanjin, so dass ich wieder mal der Lounge einen Besuch abgestatattet hatte. Dort traf ich zu meine Überrachung Sheing. Das war die beste Entschädigung für den langweiligen Rückflug mit James und Asora. James war nach den Ereignissen auf Drozana nicht sehr gesprächig. Ich weiß nicht, ob er einfach nur nachdenklich war wegen dem Treffen und seinem baldigen Kontakt zu seinem Vater, oder weil er mir gegenüber ein ungutes Gefühl hatte, wei, er seiner Meinung nach zu viel von mir verlangt hatte.

Auf ejden Fall war der Flug sehr langweilig. Wir hatten für meinen Geschmack auch viel zu viel an *grinst*. Dafür hatte Sheing aber recht wenig an, als ich sie in der Lounge getroffen hatte. Sie meine, dass sie kurz Pause hat. Also entweder arbeitet die in dem knappen Outfit, oder sie szieht sich für ihre kurzen Pausen extra um. Ist mir aber eigentlich auch egal. Sie sah einfach toll aus.

Leider ging ihre Pause nicht so lang wie es mir lieb gewesen ist. Ich hatte Sheing gerade davon überzeugt, dass wir ja noch eine schnelle Numme auf ihrem Schiff schieben köönnten, und ausgerechnet dann wurde Sie wieder zum Dienst gerufen. Aber wir haben uns dafür für die Nacht versprochen *grinst*

Aber bis dahin mussten erst noch viele Stunden vergehen. Und der Tag gestaltete sich doch ereignisreicher als es anfangs den Anschein hatte. Nachdem Sheing mich in der Lounge hat sitzen lassen und ich immer noch auf das Eintreffen der Nanjin gewartet habe, traf ich in der Lounge zufälligerweise auf Monte – Sheings Onkel und Adoptivvater.

Wir haben viel gescherzt und natürlich über mein Gesprächsthema nummer eins geredet. Sheing. Mit Monte kann ich so gut über Sheing reden.

Ich hab im gesagt, wie anders ich mich fühle, seit ich mit Sheing zusammen bin. Das sie mich verändert. Das meine Beziehung zu ihr nicht vergleichbar ist mit den Beziehungen, die ich vor ihr gehabt habe. Ich hab ihm erzählt, dass ich noch kein Sex mit einer anderen Person hatte, während ich mit Sheing zusammen bin. Und das ist für meine Verhältnisse nun mal alles andere als normal *lacht leicht*.

Ich bin selbst erstaunt, dass ich bereits so lange monogam bin. Wenn ich früher mit einem Mann oder einer Frau fest zusammen gekommen bin, dann war es für mich normal, dass ich trotzdem noch mit anderen schlafe. Meine vorherigen Beziehungen wussten dasauch. Sheing ist aber die erste, die es versteht und diese Problematik selbst teilt. Und doch bin ich das erste mal mit einer Person zusammen, die meine Bedürfnisse wirklich versteht, und dann sind diese Bedürfnisse weg.

Unsere Beziehung ist alles andere als normal. Wir beide sind Orionerinnen, die nicht im Syndikat aufgewachsen sind. Wir beide kennen unser Volk nicht wirklich. Wir beide wissen nicht wirklich, was an unserem Verhalten wirklich normal für unser Volk ist und was nicht. Eine Beziehung zwischen zwei Frauen ist in der heutigen Gesellschaft nichts ungewöhnliches mehr und wird weitgehends auch nicht abfällig behandelt. Biologisch betrachtet normal ist es dennoch nicht. Ich hab mir aber immer gesagt, dass es bei Orionerinnen vollkommen normal ist, dass sie an beiden Geschlechtern interessiert sind. Ich hab mir das gesagt, wissen tue ich das nicht.

Monte hat mir angeboten, dass ich Gaila und Talish – Sheings Mutter und ihre Großmutter – treffen könnten, um mit denen über das ganze zu reden. Ich möchte die beiden so schnell es geht treffen. Nicht nur, weil ich mehr über mich und mein Volk erfahren möchte, sondern weil Sie Sheings Familie sind.

Ich liebe Sheing. Und ich kann mir sogar vorstellen sie irgendwann zu heiraten. Ich war mir noch nie so sicher wie bei Ihr *lächelt*

Ich habe das sogar Monte erzhählt. Ich hoffe, dass er sein Versprechen es Sheing nicht zu sagen einhält. Ich habe Angst, dass Sheing zu voreilig eine solche Entscheidung trifft. Ich bin ihre erste feste Beziehung und ich möchte nicht, dass sie mich heiratet, nur weil sie denkt, dass ich das von ihr erwarte.

Die Beziehung zwischen Sheing und mir ist kompliziert und sehr schwer zu führen. Ich würde gerne mehr Zeit mit ihr verbringen. Die Sachen machen, die für jedes Pärchen normal sind. Gemeinsam abends ins Bett gehen, wilden hemmungslosen Sex haben *lacht*, nebeneinander einschlafen, morgens zusammen aufwachen frühstücken, shoppen gehen. Einfach ein ganz normales Pärchen sein. Aber wir sind beide in der Sternenflotte – an unterschiedlichen Orten stationiert. Wir können kein normales Pärchen sein. Die Sternenflotte nimmt auf uns keine Rücksicht. Das wäre anders, wenn wir verheiratet wären. Dann könnten wir uns zueinander versetzen lassen und eine einigermaßen normale Beziehung führen.

Tja *Seufz*

Wie es immer so ist, werden bei uns Sternenflotten Offizieren die schönsten Gespräch abrupt unterbrochen. So musste auch Monte mich verlassen, weil die Pflicht ihn gerufen hatte. Glücklicherweise war die Nanjin ebenfalls gerade eingtroffen, so dass ich auf mein Schiff und mich in die Arbeit stürzen konnte.

Während ich an Bord der Nanjin die Missionsberichte studierte, um zu prüfen, ob in meiner Abwesenheit alles in bester Ordnung verlief, kam Commander Vorerer in meinen Bereitschaftsraum. Sie teilte mir mit, dass Admiral Cole von der USS XXX drei Captains für ein Kriegsgericht sucht und wir in Reichweite wären.

Ich habe daraufhin Admiral Cole kontaktiert, dass ich zur Verfügung stehe und wurde auch prompt auf sein Schiff gebeamt.

Rearadmiral Niboa, eine Bajoranerin, wurde von Admiral Cole wegen fünffachen Mordes angeklagt. Mit mir urteilen sollten Captain Necromus von der USS Hephaistos und Captain Talloc von der USS Riegersburg. Erstaunlicherweise wurde mir der Vorsitz über die Verhandlung gegeben.

Im Nachhinein betrachtet fand ich das ziemlich merkwürdig. Nicht nur, dass sie mir den Vorsitz über die Verhandlung zugetragen haben, sondern dass ich üDberhaupt als Richterin fungieren sollte. Dies Widerspricht dem Misstrauen, dass mir die Sternenflotte an der Sternenflotten Academy entgegen gebracht habe, nur weil ich eine Orionerin bin, die nicht ihr ganzes Leben in der Föderation aufgewachsen ist.

Das Verfahren stellte sich as sehr kompliziert heraus. RAdm Niboa wurde von Adm Cole vorgeworfen, dass sie ein Erschiessungskommando für fünf Gefangene befohlen hat. Wie sich im Verlauf des Verfahrens heraus stellte, war mindestens einer der Gefangenen ein getarnter Undine.
RAdm Niboa argumentierte, dass sie keine andere Wahl gehabt hätte, da ihr Schiff stark beschädigt und ihre Crew erheblich dezimiert gewesen ist.

Ich denke, dass man als Kommandierende Offizierin immer eine andere Möglichkeit haben muss. Ich hatte nicht das Gefühl, dass RAdm Niboa ernstahft versucht hat andere Erwägungen in Betracht zu ziehen.

Ich persönlich konnte in dem Verfahren weder von der Schuld, noch von der Unschuld RAdms Niboa überzeugt werden und bin daher froh, dass wir als Richter entschieden haben das Verfahren an die Föderationsjustiz auf der Erde zu übergeben. Auch wenn sich RAdm Niboa sich diesem entzogen hat.

Als Ärztin und Captain der Sternenflotte bin ich aber davon überzeugt, dass RAdm Niboa nicht alles intelligente Leben mit dem selben Maßstab misst. Ich bin überzeugt, dass sie den Mitgliedern der Spezies 8472 nicht die selben Rechten zuspricht, wie sie für alle humanoiden Lebensformen gelten. Ich bin mir bewusst, dass wir mit den Undine faktisch im Krieg sind. Aber die Erschiessung von fünf Undine,obwohl es andere Möglichkeiten zur Lösung des Problems gegeben hätte, stellen in meinen Augen ein Kriegsverbrechen da. Auch Undine sind empfindsame und intelligente Lebewesen. Wir haben kein REcht sie wie Tiere abzuschlachten, nur weil sie der Feind sind.

Wir Richter waren davon überzeugt, dass RAdm grobe Pflichtverletzungen begannen hat und dem Gericht Details verschwiegen hat. Aus dem Grund haben wir sie Ihres Kommandos enthoben, das Offizierspatent entzogen und sie an den Gerichtshof der Föderation auf der Erde überstellen lassen.

Leider ist es nicht dazu gekommen, da sich RAdm Niboa mittels eines Notfallstransport auf ihr Schiff beamen konnte. Admiral Cole hatte leider auf seinem Schiff nicht die nötigen Sicherungsmaßnahmen getroffen, um dies zu verhindern. RAdm Niboa und ihr Schiff, die USS Baracuda gelten nun als abtrünnig.

In meiner Funktion als Vorsitzende des Kriegsgericht habe ich die Sternenflotte über die Situation informiert – insbesondere darüber, dass Admiral Cole auf seinem Schiff nicht die notwendigen Maßnahmen getroffen hat, um eine solche Flucht zu verhindern.


Logbuch-Eintrag Ende