Archiv der Kategorie: Uni

Hobbys?

Demo am 18.11.

Demonstration

RCDS schon 1998 in den Schlagzeilen

Pressemitteilung des RCDS

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) ist eine traditionsreiche Hochschulgruppe der politischen Mitte, die 1952 am Historischen Seminar der CAU im Beisein des späteren Ministerpräsidenten Dr. Gerhard Stoltenberg gegründet wurde. Zahlreiche Veranstaltungen, wie mit der Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz (CDU), Stadtrat Gert Meyer (CDU) oder zuletzt mit Dr. Werner Busch, Präsident der Association Internationale des Professeurs de Philosophie (AIPPh), zum kategorischen Imperativ Kants, dokumentieren dies.

Der Kieler RCDS griff die aktuelle Anglizismusdebatte auf – „Die Zeit“ sprach am 26. Juli 2007 im Aufmacher von der „Überflutung mit englischen Wendungen“ – und lud einen Germanisten der CAU als Vertreter des Vereins Deutsche Sprache (VDS) zu einem Vortrag ein, den der Professor zuletzt ohne Beanstandungen vor der renommierten Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft gehalten hatte. Nach einer gut besuchten Veranstaltung, auf der Vertreter der anderen Hochschulgruppen leider fehlten, tauchte eine obskure Mail einer Frau auf, die sich darin als RCDS-Wählerin (sic!) bezeichnet und den Vortrag eine „Veranstaltung der WASG“ nannte. Auf ein Gesprächsangebot des RCDS reagiert sie nicht. Trotz der fragwürdigen Mail haben wir dem Kieler JU-Kreisvorsitzenden gegenüber die Vorwürfe für haltlos erklärt und ein Gespräch mit dem rot-grünen AStA vereinbart. Doch noch bevor dieses geführt wurde hatte ein Bündnis von Hochschulgruppen auf einem Treffen, von dem der RCDS nichts erfahren sollte, bereits ein Flugblatt im Antifa-Stil gegen den RCDS verabschiedet und verteilt! In dem Flugblatt, das nicht einmal einen V.i.S.d.P. hat, wird auf leichtfertige Weise nach Hörensagen nicht nur Rufmord an einem Professor des Germanistischen Seminars betrieben, sondern auch dem Ansehen unserer CAU, die angeblich solche Professoren dulde, geschadet. Der RCDS soll durch Tatsachenbehauptungen wie „Umfeld von Neonazis“ nicht nur stigmatisiert werden, sondern auch durch ein Nutzungsverbot an der CAU, welches der Syndikus entschieden zurückwies, gezwungen werden, sich der Kampagne gegen Professor und CAU anzuschließen.

Nachdem die CDU S-H die Vorwürfe für haltlos erklärt hatte, und Gespräche mit einigen Hochschulgruppen gescheitert waren, blieb dem RCDS nach Rücksprache mit der CDU nur noch der juristische Weg übrig, um sich gegen eine Stigmatisierung durch das Bündnis zu wehren. Nachdem die bürgerlichen Hochschulgruppen die geforderte Unterlassung unterzeichnet hatten, kam es am vergangenen Dienstag vor dem Amtsgericht Kiel zur Klageerhebung gegen das Restbündnis, das u.a. aus Jusos, Grünen und Kommunisten (Die Linke HSG) besteht. Aufgrund der schon zu Beginn von der Richterin verkündeten wahrscheinlichen Abweisung der Klage, konnte schließlich keine gütliche Einigung erzielt werden. Der RCDS, vertreten durch Dr. Trutz Graf Kerssenbrock, hatte diese vorgeschlagen. Zu einer schriftlichen Anerkennung des RCDS als Partei im Spektrum der demokratischen Mitte konnte sich das nach Angabe ihres Anwalts uneinige Restbündnis nicht durchringen.
Nun steht vermutlich der Gang zum Landgericht bevor, womit leider eine noch tiefere Spaltung der Studentenschaft zu befürchten ist.

Doch wer anderen nach Hörensagen Rechtsextremismus unterstellt, muß sich die Frage gefallen lassen, wo er denn selber politisch steht? Die Grünen sprechen gerne von einem „demokratischen Hochschulgruppenbündnis“, das für die Meinungsfreiheit kämpfe. Sollte es den Grünen entgangen sein, daß sich ihr Bündnispartner „Die Linke HSG“ ganz offen in ihrer Flugschrift „Der rote Christian“ zu verfassungsfeindlichen Gruppen bekennt? So warb die „Die Linke HSG“ im Studentenparlament für eine Zusammenarbeit des AStAs mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA), die laut Verfassungsschutzbericht des Landes S-H 2006 „1947 auf Initiative der 1956 verbotenen KPD gegründet“ wurde. Und weiter: „Die VVN-BdA ist die bedeutendste Organisation im Umfeld der DKP.“
Über die Aktionsfelder des Linksextremismus erfährt der interessierte Bürger im Unterkapitel „Anti-Faschismus“ aus dem Verfassungsschutzbericht:

„Der „Anti-Faschismus“, das traditionelle Aktionsfeld linksextremistischer Zusammenschlüsse, zielt nur vordergründig auf die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen. Eigentliche Stoßrichtung ist letztlich die freiheitlich verfasste demokratische Gesellschaftsordnung als „kapitalistisches System“, in dem der Faschismus angeblich seine Wurzeln hat.“

Sehr bedenklich sollten aufrechte Demokraten auch die weiteren Ausführungen des Verfassungsschutzes zum Aktionsfeld des „Anti-Faschismus“ stimmen, dem das Flugblatt gegen  Professor und RCDS sicherlich zugeordnet werden kann:

„Teil des „antifaschistischen Kampfes“ war auch wieder die so genannte Recherchearbeit. Ihr Ziel ist es, Aktivitäten von Rechtsextremisten bzw. vermeintlichen Rechtsextremisten aufzudecken sowie Strukturen und Einzelpersonen öffentlich zu machen und zu bekämpfen. (…) Letztlich soll die „Recherchearbeit“ auch der Vorbereitung militanter Aktionen dienen.“

Wir können nur hoffen, daß sich Grüne und Jusos, sowie die Mitläufergruppen überzeugend von ihrer Zusammenarbeit mit der kommunistischen Hochschulgruppe „Die Linke HSG“ distanzieren, bevor sie sich noch weiter politisch und moralisch diskreditieren.

Roter Christian #13

roter christian 13

Bis zum 26. Juni Linke HSG wählen

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