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Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Clara Zetkin
Sternzeit

Heute war ein wirklich schwerer Tag für mich. Mein Bericht bei Admiral Quinn dauerte mehrere Stunden und war letztlich nur das Vorspiel für die anstehende Kriegsgerichtsverhandlung. Aber das war bei weitem nicht so schwer wie das, was anschließend folgte. 23 Besatzungsmitglieder der USS Nanjin haben unter meinem Kommando das Leben verloren. 23 Familien mussten benachrichtigt werden. Das Sternenflotten Kommando hat für solche Fälle speziell ausgebildetes Personal, doch ich empfinde es meine Aufgabe im Falle des Todes eines meiner Leute die Familien zu informieren. Bei 23 Opfern ist dies jedoch nicht machbar. Nachdem die Nachrichten über unsere Rückkehr berichtet haben ist es den Familien gegenüber unfair wenn sie tagelang auf eine Benachrichtigung warten müssen. Es ist auch unangemessen sich für jede Familie nur eine Viertelstunde Zeit zu nehmen, um sich dann zur nächsten Familie beamen zu lassen. Daher habe ich mit dem Sternenflotten Kommando verabredet, dass ich die Familien von vier Besatzungsmitgliedern persönlich informieren werde und die anderen Familien von Mitarbeitern des Personalamts informiert werden. Diese Familien werde ich dennoch in den nächsten Tagen ebenfalls aufsuchen und mein tiefstes Mitleid ausdrücken.

Vier von 23 Familien. Welche Familie soll ich besuchen und welche besuchen lassen? Eine sehr schwere Entscheidung. 16 betroffene Familien leben auf der Erde, die anderen 7 auf anderen Planeten. Damit fielen für erste 7 Familien raus. Und welche der 16 Familien sollen nun die vier sein? Wie wird das aufgefasst, dass ich gerade jene Familie besucht habe und diese nicht? Eine Entscheidung die ich nicht treffen konnte. Also befahl ich dem Computer vier Familien zufällig auszusuchen. Ich nahm das PADD mit den vier Namen und den Anschriften der Familien, zog meine Ausgehuniform an und lies mich zu der Transporterstation beamen, welche der ersten Familie am nächsten gelegen ist.

Ich hätte mich vom Fahrdienst der Sternenflotte auch direkt vor die Haustür fahren lassen können, doch das wollte ich nicht. Diesen Weg wollte ich selber gehen, auch wenn es wie im Falle von Ensign Eduard Zimmermann einen Fußweg von einer halben Stunde bedeutete. Während ich lief schaute ich immer wieder auf das PADD, prägt mir den Namen von Ensign Zimmermanns Angehörigen ein, schwelgte in Erinnerungen. Zu der Tragik eines Kommandierenden Offiziers gehört es, dass man viele aus seiner Crew nicht wirklich kennt, nicht viel über sie weiß, außer jenes was in den Akten stand.

Ensign Zimmermann war ein Ingenieur an Bord der Nanjin und einem Notfallreparaturteam zugeteilt, als er bei einem Hüllenbruch vor dessen Versiegelung mit seinen Kameraden aus der Nanjin geblasen wurde. Ich erinnerte mich daran, dass ich Ensign Zimmermann häufiger im Maschinenraum gesehen habe, während meinen täglichen Rundgängen. Aber ich erinnere mich auch an meine erste Begegnung mit ihm. Es war vor etwa neun Monaten. Wie es üblich ist meldet sich ein neues Besatzungsmitglied beim Captain. Ensign Zimmermann kam frisch von der Sternenflotten Akademie direkt auf die Nanjin. Er strahlte voller Freude und Stolz über beide Ohren als er meinen Bereitschaftsraum betrat. “Captain Alba Ma’m. Ensign Eduard Zimmermann meldet sich wie befohlen zum Dienst!” rief er wie es das Protokoll verlangte. Ich saß hinter meinem Schreibtisch und erwiderte wie üblich “Captain Alba reicht, Ensign. Ich bevorzuge die Anrede Captain und verzichte auf das Ma’m und auch auf das Sir.” “Aye ..?!” wollte er bestätigen und ich setze seinen Satz mit “Captain” fort. *lächelt* Es ist bei allen Frischlingen das selbe und ich glaube den meistens Captains geht es wie mir: zu viel Protokoll, dass man den ehemaligen Kadetten erst wieder abgewöhnen muss. “Willkommen an Bord der Nanjin, Ensign” begrüßte ich ihn und reichte ihm die Hand.

Wie üblich folgte ein Gespräch mit Ensign Zimmermann. Seiner Personalakte hatte ich entnommen, dass er Violine spielt und so begabt daran ist, dass sich die Musikhochschulen geradezu um ihn gerissen haben. Doch er lehnte ab und wollte zu Sternenflotte – entgegen dem Rat seiner Eltern, die für ihn lieber den künstlerischen weg gewünscht hatten. Ich kam nicht drumherum dem Ensign mitzuteilen, dass mir Violine sehr gefällt und wir hoffentlich bald eine Gelegenheit finden, dass er mir und der Crew sein Können zeigen kann. Leider ist es nicht mehr dazu gekommen, dass ich ihn Violine spielen hören durfte.

Der weg zu dem Haus, in dem Ensign Zimmermann aufgewachsen ist, fühlte sich wie ein Spießrutenlauf an. Ich fühlte mich von allen Seiten beobachtet, alle Augen auf mich gerichtet. Ein Captain in Sternenflottenuniform ist auf der Erde nun nichts ungewöhnliches. Aber wenn ein Captain der Sternenflotte, eine Orionerin, in Ausgehuniform in ein Wohngebiet läuft, genau an dem Tag an dem die Nachrichten melden, dass ein Sternenflottenraumschiff unter dem Kommando einer Orionerin 23 Verluste zu beklagen hat, dann dürfen eine Menge Leute wissen, was dies zu bedeuten hat. Das ich dazu noch nicht wie eine Frohnatur drein geschaut habe, dürfte sein übriges getan haben. Viele Passanten haben beim vorbeigehen gegrüßt, aber in vielen Augen konnte ich es genau lesen. “Hoffentlich hat es niemanden getroffen, den ich kenne.” Vielleicht bin ich auch nur paranoid, aber ich fühlte mich unbehaglich.

Als ich in der Straße angekommen war, wo die Zimmermanns wohnen, pochte mein Herz immer heftiger und das Atmen fiel mir schwerer. Zwei Häuser vorher blieb ich stehen, atmete tief durch, strich mir die Tränenflüssigkeit aus den Augen und meine Uniform zurecht. Während ich langsam auf die Gartenpforte zuging, gingen mir unzählige Gedanken durch den Kopf. Hoffentlich versagt meine Stimme nicht, hoffentlich klingst du nicht zu fröhlich oder zu lässig, hoffentlich triffst Du die richtigen Worte. Und dann … Und dann waren gar keine Worte nötig. Ich öffnete die Gartenpforte und noch bevor ich hindurch geschritten bin, wurde ich bereits von den Zimmermanns, welche besorgt auf der Veranda saßen und Radio gehört haben, entdeckt. Herr Zimmermann legte die Hände über sein Gesicht, Frau Zimmermann fing augenblicklich zu kreischen und zu weinen an. Sie lief weinend auf mich zu, während ich langsam auf sie zu ging und dabei die jüngeren Geschwister von Eduard entgeistert auf mich starrend entdeckte. “Nein … Nein … Nein”, kreischte Frau Zimmermann und schlug mit ihren Händen zu Fäusten geballt auf meine Brust ein und dabei mir vor die Knie. Meine Augen füllten sich mit Tränenflüssigkeit und ich war bemüht nicht selbst zu weinen, während ich versuchte Frau Zimmermann aufzufangen und langsam mit ihr zu Boden zu gleiten. “Es tut mir so Leid” brachte ich nur noch heraus, während ich auf den Knien saß und Frau Zimmermann in den Armen hielt.

Herr Zimmermann lief im Zick Zack auf dem Hof uns entgegen, hielt sich beide Hände vor die Augen, wanderte mit ihnen zur den Schläfen und war bemüht nicht selbst in Tränen auszubrechen. Er kniete sich zu seiner Frau und umarmte sie um sie zu trösten. Ich fühlte mich so hilflos und legte meinen anderen Arm um ihm. Irgendwann konnte auch Ensign Zimmermanns Vater seine Tränen nicht mehr zurück halten und beide weinten sich an meiner Brust aus, während ich meine Arme um sie gelegt hatte und gegen meine Tränen ankämpfte. “Du darfst jetzt nicht weinen! Du bist Captain Mara Alba. Captains weinen nicht … wenn man sie beobachtet!” Mehrere Minuten verharrten wir so auf dem Boden hockend. Während die drei kleinen Kindern sich unsicher uns näherten und zögerlich nach ihren Eltern riefen. “Es tut mir so Leid. Es tut mir so Leid” – was anderes konnte ich nicht sagen. Das Gekreische der Mutter hatte bereits die ganze Nachbarschaft aufgeschreckt. Über die Büsche an den Seiten schauten die Nachbarn mit entgeisterten Augen und den Händen vor dem Mund, auf dem Gehweg blieben die Passanten stehen und schauten mit ähnlicher Mimik in den Garten der Zimmermanns.

Je länger wir dort saßen, um so beunruhigter wurden die Kinder, welche wohl langsam realisierten, dass etwas ganz schlimmes geschehen ist. Sie riefen immer lauter nach ihrer Mama und ihrem Papa und es war deutlich zu hören, dass ihnen Tränen in den Augen standen. Und es waren jene Kinder, welche die Eltern in die Realität zurück holten. Das elterliche Fürsorgebedürfnis überwog der Verzweiflung und nach Minuten der Trauer rafften sich die Zimmermanns langsam auf. Ich war den Kindern so dankbar – denn ich wusste nicht, wie ich diese Lage entschärfen sollte. Frau Zimmermann ging voraus mit den Kindern ins Haus, ihr Mann folgte ihr langsam und ich konnte ihm ansehen, dass heute der Tag war an dem er gebrochen wurde. Ich selbst stand langsam auf und folgte der Familie ins Haus.

Herr Zimmermann der langsam die Fassung wieder gewonnen hatte, führte mich schweigend ins Wohnzimmer und bat mich zu setzen, während Frau Zimmermann auf dem Flur mit den Kindern redete. Ich habe nur Bruchstücke verstanden, aber sie hat die Kinder auf ihre Zimmer geschickt, damit sie für ihren Bruder beten. Ich setze mich im Wohnzimmer auf die Couch und Herr Zimmermann setze sich mir schweigend gegenüber. Erst Frau Zimmermann brach das Schweigen, indem sie mich fragte, ob ich was trinken wolle, was ich verneinte.

“Wie ist Eduard” fragte Herr Zimmermann, traute sich aber nicht das “gestorben” an seine Frage anzuhängen. Ich erklärte ihnen, dass er auf Deck 3 eine defekte Plasmaleitung reparieren wollte, als genau an der Stelle die Hülle brach und er zusammen mit seinen beiden Kollegen aus dem Schiff geblasen wurde, bevor die Notfallkraftfelder reagieren konnte. Auf die Frage, ob es schnell ging, antwortete ich mit einem “Ja”, wohl wissend, dass die Zimmermanns keine Raumfahrer sind und es bis zum Eintreten der Bewusstlosigkeit rund 20 Sekunden vergehen und theoretisch nach 80 Sekunden noch eine Reanimation möglich ist. Was sollte ich ihnen sonst sagen? Das ihr Junge qualvoll, voller Schmerz gestorben ist? In diesem Fall ist eine Lüge für beide Seiten angenehmer.

Anderthalb Stunden bin ich bei den Zimmermanns geblieben, in denen wir über Ensign Zimmermann geredet haben. Sie haben mir von allen Etappen in seinem Leben berichtet, Fotos gezeigt. Ich habe im Gegenzug von meinem ersten Aufeinandertreffen mit ihrem Sohn berichtet, erzählt das seine direkten Vorgesetzten nie etwas an ihm auszusetzen hatten, ihn für einen fähigen Offizier und ein wertvolles Besatzungsmitglied gehalten haben. Ich habe mein Bedauern ausgedrückt, dass ich ihn nicht besser kennengelernt habe und das ich ihnen nichts von seinen Habseligkeiten mitbringen konnte, weil alles zusammen mit der Nanjin vernichtet wurde. Ensign Zimmermann wird auf der Erde von der Sternenflotte zwar ein Grab bekommen, aber eines das leer bleibt, denn seine Leiche wird nie beerdigt werden. Die Zimmermanns werden zwar einen Ort haben, wo sie trauern können – wohl wissend, dass ihr Sohn dort aber nicht beerdigt ist.

Ich habe während meiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon einige meiner Leute verloren. Aber noch nie war ich nicht in der Lage den Familien etwas zu überbringen. Keine Leiche, keine Violine, Nichts. Alles treibt dort draußen in Millionen Teile zerfetzt und wird vermutlich niemals die Erde erreichen. Das schmerzt sehr.

Erstaunlicherweise waren die Zimmermanns nicht böse auf mich. Sie haben mir keine Schuld gegeben. Auch nicht der Sternenflotte. Vielleicht kommt das noch, aber als wir uns verabschiedet haben, haben sie sich bei mir bedankt, dass ich als Captain persönlich vorbei gekommen bin.

Dieser erste Besuch heute tat sehr weh. Ich ging ruhigen Schrittes aus dem Haus, ging über den Hof und anschließend die Straße in Richtung der Transporterstation. Nachdem ich ein paar Häuser und die dort lauernden Nachbarn hinter mir gelassen hatte, konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. Ich lies sie aus den Augen tropfen und fing an zu laufen – so schnell ich konnte und kreischte innerlich. An der nächsten Kreuzung bog ich ein und lies mich auf den Boden fallen, weinte mit dem Rücken an einen Zaun gelehnt, die Beine angewinkelt und den Kopf darüber verschränkt einfach vor mich hin. “Captains weinen nicht, wenn man sie beobachtet”, ging mir durch den Kopf “Ach scheiß drauf!”, schrie ich innerlich. “Du hast 23 Leute verloren! Da wird doch auch ein Captain mal weinen dürfen!”

Logbuch-Eintrag Ende

Rückblende: Das Verschwinden der USS Nanjin

Die Luna-Klasse USS Nanjin war bekanntlich (oder auch nicht) damit beauftragt in Gamma Orionis Wracks von Borg-Schiffen zu untersuchen und ggf. überlebensfähige Borg-Drohnen zu bergen und zur “Reindividualisierung” nach Bajor zu schaffen. Bei einem dieser Einsätze ist die USS Nanjin spurlos verschwunden und galt seitdem als vermisst.

Was war geschehen?
Nachdem die Nanjin auf ihrer Tour aus dem ersten Borg-Wrack lediglich eine überlebensfähige Drohne bergen konnte, dieser entsprechend der Befehle die Transmitter entfernt und anschließend in Stasis verwahrt worden ist, hat die Nanjin mit ihrem Geleitschiff mehrere Tage nach einem weiteren geeigneten Wrack gesucht.

Nach ein paar Tagen sind die beiden auf einen gestrandeten Kubus getroffen, der für die Mission der Nanjin vielversprechend war. Allerdings hatte der Transwarpantrieb genau in dem Moment eine Fehlfunktion und aktivierte einen Transwarp-Kanal, als die Nanjin nah genug dran war. Zusammen mit dem Borg-Kubus wurde die Nanjin in den Transwarp-Kanal gerissen.

Das Geleitschiff war währenddessen kurz in dem Sensorschatten eines Mondes verschwunden, um nach feindlichen Aktivitäten (Borg / Klingonen) zu scannen. Als es wieder in Reichweite war, war die Nanjin zusammen mit dem Borg-Kubus verschwunden.

Während des Rittes durch den Transwarp Kanal wurden die Nanjin und der Borg-Kubus stark beschädigt und die meisten Primärsysteme fielen aus. Es zeichnete sich bereits während des kurzen Fluges ab, dass der Borg-Kubus explodieren wird und die Nanjin ohne funktionierende Schilde dieses nicht überstehen wird. Capt. Mara Alba gab also bereits während des wenige Minuten andauernden Fluges im Transwarpkanal den Befehl die Shuttles und Rettungskapsel zu bemannen und sofort das Schiff zu verlassen, sobald die beiden Schiffe aus dem Transwarpkanal geworfen werden.

Dies geschah dann auch mittem im T’Ong Nebel im klingonischen Raum. Die Nanjin und der Borg-Kubus wurden beide zerstört und die Capt. Mara Alba hat 23 Verluste zu verzeichnen. Die Überlebenden können jedoch einen nahegelegenen Klasse M Planeten erreichen, welcher lediglich von einer Gruppe Nausikaaner Schmuggler bewohnt wird. Die Überlebenden der Nanjin können unter Mara Alba’s Führung ungesehen auf dem Planeten notlanden und wenig später das Lager der Nausikaaner einnehmen und deren Bird-Of-Prey (diese kleine 30 Mann Ausgabe von Gul Dukat) erbeuten.

Der Bird-of-Prey ist leider nicht groß genug um alle Überlebenden sicher in Föderationsraum zurück zu bringen. Daher entschließt sich Capt. Alba dazu den Bird-of-Prey zu benutzen, um ein besser geeignetes Schiff zu finden. Capt. Alba kennt zwar noch einige Klingonen aus der Zeit des Bündnisses zwischen Föderation und Klingonen, die ihr und der Sternenflotte wohl gesonnen sind, verzichtet jedoch darauf diese dem Risiko der Hochverrats-Anklage auszusetzen und beschließt stattdessen einen Pakt mit dem Teufel zu machen – in Form ihrer leiblichen (orionischen) Mutter, welche Mara als junges Mädchen verkauft hatte.

Entsprechend Maras Einschätzung, dass ihrer Mutter das Bündnis mit den Klingonen geringer wertschätzt, als das eigene Vermögen und den daraus resultierenden Einfluss, geht sie auf den angebotenen Deal ein: Den klingonischen Bird-of-Prey im Austausch gegen brauchbare Informationen darüber, wo Mara an ein größeres Schiff gelangen kann und für Maras 17-jährige Schwester Lyshi.

Maras Mutter liefert Informationen über einen schwach bewachten Raumschiff-Friedhof der Klingonen, wo haupsächlich Zielschiffe gelagert werden. Unter den Raumschiffwracks befindet sich auch das Wrack der Nebula-Klasse USS Clara Zetkin, welches vor 50 Jahren unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Die Hülle des Schiffes ist weitgehenst intakt und an Bord von anderen Zielschiffen können genügend Komponenten geortet werden, um das Raumschiff flugtauglich zu machen.

Maras Mutter versucht jedoch das Abkommen abzuändern, den Bird-Of-Prey zu übernehmen und plant die Sternenflotten Offiziere an die Klingonen zu übergeben. Mit so einem Betrug hatte Mara jedoch vorher gerechnet und sich eine besondere Hilfe an Bord geholt: Six of Nine, jene Borg-Drohne welche die Nanjin wenige Tage vor deren Zerstörung aus einem Borg-Wrack geborgen hatte. Mit den bescheidenen Mitteln der Sternenflotten-Shuttles war es Mara und ihren medizinischen Offizieren lediglich gelungen Six of Nine aus der Stasis zu holen und vom Borg-Kollektiv zu trennen, jedoch glich sie äußerlich noch immer einer Borg-Drohne. In dem Moment wo Maras Mutter das Sternenflotten Personal überrumpeln wollte trat Six of Nine in voller Borg-Montur in Erscheinung und es gelang Mara’s Leuten wieder die Oberhand zu gewinnen und ihre Mutter zusammen mit ihren Handlangern festzusetzen.

Mara und ihren Leuten gelingt es die klingonische Bewachung zu überwinden, die Clara Zetkin sowie die nötigen Komponenten zu bergen und damit zu ihrem Versteck zu verschwinden. Die Crew der ehemaligen Nanjin braucht nun 11 Wochen um die Clara Zetkin soweit herzurichten, dass eine Flucht aus klingonischem Raum möglich ist.

Dank der Hilfe von Six of Nine, gelingt es sogar eine alte klingonische Tarn-Vorrichtung in Betrieb zu nehmen und somit sicher Föderationsraum zu erreichen. Wenig später brannt die Tarnvorrichtung leider endgültig aus

Maras Mutter und ihre Handlanger wurden zusammen mit dem Bird-of-Prey auf dem Klasse M Planeten zurück gelassen. Der Antrieb des Bird-of-Prey war unbrauchbar gemacht worden, so dass es einige Tage dauern würde, bis den Orionern eine Flucht von dem ansonsten unbewohnten Planeten möglich ist.

Verluste:
- USS Nanjin, Luna-Klasse
- 23 Sternenflotten Offiziere

Gewinn:
- USS Clara Zetkin, seit 50 Jahren vermisste Nebula-Klasse
- Six of Nine, liberated Borg
- Lyshi, Orionerin und Eigentum von Capt. Mara Alba

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX

Die USS Nanjin hat heute mit ihrem Eskortschiff, der USS Ares, Gamma Orionis erreicht und direkt mit der Suche nach Wracks von Borg-Schiffen begonnen.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 3 Tage

Nach einer dreitägigen Suche sind wir heute zum ersten mal auf das Wrack eines Borg-Schiffes gestoßen, in dem noch Lebenszeichen geortet werden konnte. Ein Außenteam unter der Führung von Commander Vorerer konnte jedoch nur eine Borg-Drohne bergen, welche ein reelle Überlebenschance hat.

Nachdem wir die Borg Drohne mit der Bezeichnung Six of Nine auf eine der gesicherten Krankenstationen gebeamt hat, hat ein medizinisches Team den Transponder und Interlinkknoten der Drohne entfernt. Anschließend wurde die Drohne in einer der vorbereiteten Sicherheitszellen in Stasis versetzt.

Erst nachdem der medizinische Eingriff erfolgt ist, hat sich die Nanjin zusammen mit der Ares von dem Schiffswrack entfernt. Ich habe mich gegen ein sofortiges Entfernen von dem Wrack entschieden, um das Risiko zu minimieren, dass das Borg-Kollektiv von der Befreiung der Drohne, aufgrund der Bewegung des Transponders, erfährt.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 10 Tage

Die Sensoren haben das Wrack eines weiteren Borg-Kubus entdeckt, der in einem besseren Zustand ist als der letzte. Wir erhoffen uns, dass in diesem Wrack mehr überlebensfähige Drohnen zu finden sind.

Das Wrack befindet sich unglücklicherweise im Orbit eines Mondes und wir können nicht feststellen, was sich auf der Rückseite des Mondes befindet. Aus diesem Grund hat die Ares ihren Kurs geändert, und überprüft die Rückseite des Mondes auf Borg-Aktivitäten, während wir uns dem Wrack nähern und mit detailierten Scans starten.

Logbuch-Eintrag Ende

Automatisches Computerlogbuch der USS Nanjin
Sternzeit XXXXX.XX + 10 Tage

Hier spricht der Captain, alle zu den Rettungskapseln und Shuttlen. Wir verlassen das Schiff, sobald sich der Transwarpkanal aufgelöst hat.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba, An Bord des Shuttle Vienna
Sternzeit XXXXX.XX + 10 Tage

Die Nanjin ist zerstört.

Kurz nach meinem letzten Logbucheintrag hat sich die Nanjin dem Borg-Wrack genähert und wollte eine stabile Umlaufbahn um dieses einnehmen, als es an Bord des Borg-Schiffes zu einer Fehlfunktion des Transwarpantriebs gekommen ist. Ein Transwarpkanal hat sich geöffnet und die Nanjin mit reingerissen.

Die meisten Primärsystem fielen sofort aus und die Nanjin strudelte manövrierunfähig hinter dem Wrack durch den Transwarpkanal. Zum glück funktionierten unsere Sensoren noch. Dadurch konnten wir feststellen, dass eine verherrende Explosion auf dem Borgschiff drohte und die Nanjin dieser ohne Schilde hilflos ausgeliefert sein wird. Uns blieb nicht viel Zeit um zu reagieren. Eine Reaktivierung der Schilde oder des Antriebs war in der uns zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich.

Ich entschied mich daher die Evakuierung der Nanjin zu befehlen. Unsere Hoffnung lag darauf, dass sich der Transwarpkanal auflöst, bevor das Borg-Schiff sich und die Nanjin zerstört. Ein Ritt durch den Transwarpkanal dürften die Rettungskapseln nicht überstehen, für die Shuttles selbst standen die Chancen nicht wesentlich besser.

Zum Glück hat sich der Transwarpkanal mitten in einem Sonnensystem aufgelöst und wir hatten ein Zeitfenster von einer halben Minute um Abstand von dem Wrack und der Nanjin zu gewinnen.

Die Shuttles und Rettungskapseln befinden sich nun im Anflug auf den zweiten Planeten des Systems. Unseren Scans zufolge ist es ein Klasse M Planet und scheint unbewohnt. Der Transwarpkanal hat uns scheinbar in den T’Ong Nebel, im klingonischen Raum geführt, weit hinter feindlichen Linien.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 11 Tage

Wir haben den Orbit des zweiten Planeten erreicht. Der Planet ist jedoch doch nicht so unbewohnt wie anfangs angenommen. Wir konnte eine Basis in einer Höhle auf der südlichen Halbkugel orten.

Laut unseren Sensoren befinden sich dort unten drei Dutzend Nausikaaner. Wir vermuten, dass es sich um ein Schmugglerversteck handelt, da wir keinerlei orbitaler Aktivitäten feststellen konnten.

Die Nausikaaner verfügen über einen altern klingonischen Bird-Of-Prey, der auf der Oberfläche unweit der Basis gelandet ist.

Ich habe beschlossen, dass wir auf dem Planeten landen werden, eine provisorische Basis einrichten, um unsere Verwundeten zu versorgen und einen Plan ausarbeiten, um den Bird-Of-Prey zu erobern.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 11 Tage

Wir sind auf dem Planeten gelandet. Und haben eine Basis knapp 15 Kilometer von der Basis der Nausikaaner entfernt, errichtet. Wie es scheint, haben diese unsere Ankunft bisher nicht bemerkt.

Erstmals konnte ich eine Zählung der Überlebenden durchführen. 23 Personen haben es nicht geschafft. Von 16 Leuten habe ich die Bestätigung erhalten, dass diese Tod sind. Von den anderen 7 wissen wir leider nicht, was aus ihnen geworden ist. Da jedoch alle Shuttles und alle Rettungskapseln auf diesem Planeten eingetroffen sind, muss ich leider vom schlimmsten ausgehen.

Der medizinische Stab hat es sogar geschafft die Borg-Drohne, Six of Nine zu retten. Uns fehlt jedoch die Ausrüstung um sie in Stasis zu verwahren. Von daher laße ich sie rund um die Uhr von mehrere Sicherheitsoffizieren und Ärzten überwachen.

Die meisten Verwundeten können von uns versorgt werden. Lediglich von drei Besatzungsmitgliedern ist der Status kritisch und uns fehlen die Möglichkeiten für eine optimale Behandlung.

Der Großteil der Besatzung ist jedoch einsatzfähig, wenn auch stark traumatisiert.

Noch während wir unser eines Lager aufgeschlagen haben, haben wir 3 Horchposten eingerichtet, um die Basis der Nausikaaner zu beobachten und alle Aktivitäten aufzuzeichnen. Die Horchposten werden rund um die Uhr von jeweils 3 Personen bemannt. Aufgrund der angespannten Lage habe ich mich dazu entschieden eine 4 Stunden Rotation zu befehlen, um die Anstrengungen zu minimieren und alle Besatzugnsmitglieder genügend Zeit haben um Kräfte zu sammeln.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 14 Tage

Wir haben die Basis der Nausikaaner 3 Tage und 3 Nächte beobachtet. Die Basis ist nicht schwer bewacht, jedoch nur von vorne angreifbar, da sie in einer Höhle liegt. Wir konnten keinen witeren Eingang zu der Höhle entdecken.

Der Bird-Of-Prey steht fünf hundert Meter vor dem Höhleneingang und wird rund um die Uhr von einer handvoll Nausikaaner bewacht, welche jedoch meistens mit Würfelspielen abgelenkt sind.

Der Plan sieht vor, dass die fünft fähigsten Sicherheitsoffiziere die Wachen an dem Bird-Of-Prey heute nach überwältigen. Anschleißend werden 20 Offiziere den Bird-Of-Prey sichern. Und die restlichen Truppen in die nausikaanische Basis vorrücken und erobern.

Ich habe befohlen die Phaser auf Betäbung zu stellen und alle überwältigten Nausikaaner zu fesseln.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 15 Tage

Wir konnten die Nausikaanische Basis erobern. Vier meiner Leute wurden leich verletzt, keiner getötet. Wir konnten 37 Nausikaaner gefangen nehmen. Wir haben sie entwaffnet und gefesselt.

Die Basis der Nausikaaner ist sehr spärlich eingerichtet. Es handelt sich lediglich um eine großräumige Höhle ohne weitere Verzweigungen.

Ich habe befohlen unsere Shuttles und die Rettungskapseln zu dieser Höhle zu schaffen. Wir werden unser Lage hierher verlegen.

Die Techniker sind derzeit damit beschäftigt die Rettungskapseln zu zerlegen und im hinteren Teil der Höhle mehrere Gefangenenzellen einzurichten. Ich habe angeordnet 9 einzelne Zellen einzurichten. 5 Nausikaaner pro Zelle und eine weitere Zelle für Six of Nine.

Da unser neues Lager nur aus einer Höhle besteht gestaltet sich die Bewachung unserer Gefangenen als unproblematisch, da sie faktisch mitten unter uns weilen. Aus Sicherheitsgründen werden wir jedoch unsere Besprechungen an Bord des klingonischen Bird-Of-Prey durchführen.

Dieser ist zwar schon sehr betagt, aber alle Systeme sind noch funktionsfähig wie es scheint. Das Schiff bietet jedoch nicht genügend Platz um meine ganze Besatzung aufzunehmen und damit in den Föderationsraum zu fliegen.

Fünfzig Leute könnten mit dem Bird-Of-Prey nach Hause fliegen und Hilfe holen, um den Rest abzuholen. Was sich als schwierig erweisen dürfte.

Wenn das Sternenflotten Kommando von unserer Lage erfährt ist es fraglich, um sie Personal und Material aufwenden, um meine Leute zu retten. Das Risiko ist viel zu groß. Drei Touren durch feindlichen Raum. Mit dem Bird-Of-Prey in den Föderationsraum fliegen, anschließend mit einem Rettungsteam durch den klingonischen Raum zu diesem Planeten fliegen und anschließend mit den Überlebenden zurück.

Hätte ich im Sternenflotten Kommando was zu sagen, ich würde ein so risikoreiches Unterfangen nicht genehmigen. Daher halte ich es dür das beste, wenn wir einen Weg finden alle in einer Tour nach Hause zu bringen. Meiner Einschätzung nach wissen die Klingonen nicht, dass wir hier sind.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 16 Tage

Ich habe mich entschieden unsere Basis zu verlegen. Die Nausikaaner haben damit geprahlt, dass bald welche von ihren Leuten kommen würden. Ich weiß nicht, inwiefern ich diese Drohung ernst nehmen soll. Dennoch möchte ich meine Besatzung keiner unnötigen Risiken aussetzen.

Ich habe die kartographierung des Planeten mittels unserer Shuttles angeordnet, um nach einer geeigneten Stelle für ein Lager zu suchen.

Meine Inginieure haben außerdem mit der Konstruktion eines Satelliten begonnen, den wir mit einem Shuttle im Orbit aussetzen werden, um vor ungebetenen Gästen gewarnt zu werden.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 20 Tage

Auf der nördlichen Halbkugel haben wir eine Gebirgsformation entdeckt, dessen Gestein die Sensoren unserer Shuttle stört. Wir gehen davon aus, dass auch leistungsstärkere Schiffssensoren von diesem Gestein gestört werden.

In dieser Gebirgsformation konnten wir mehrere Höhlensysteme entdecken und erkunden. Eines dieser Höhlensysteme ist wie für uns geschaffen.

In südlicher Richtung liegt ein Höhleneingang, der groß genug ist, um mit einem Shuttle vorsichtig in die Höhle zu fliegen. Direkt dahinter befindet sich ein großes Gewölbe, in dem wir alle unsere Shuttles abstellen können. Damit wären die Shuttles ebenfalls durch das Gestein geschützt. Von dem Gewölbe führen mehrere Gänge tiefer in den Berg rein in weitere Höhlen, ein Gang führt zu einem schmalen Höhleausgang am östlichen Hang des Gebirges und könnte uns als Notausgang dienen.

Meine Techniker sind damit beschäftigt den östlichen Höhlenausgang mit einem Kraftfeld zu verschließen und dort Alarmsensoren zu montieren. Mehrere der Höhlen lasse ich ebenfalls mit Kraftfeldern sichern, um die Nausikaaner dort gefangen zu halten.

Sobald diese Vorsichtsmaßnahmen abgeschlossen sind, wird zunächst ein Teil des Sicherheitspersonal zu der neuen Basis transportiert und anschließend die Nausikaanischen Gefangenen. Abschließend wird dann die restliche Basis dorthin verlegt.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 24 Tage

Wir sind nun vollständig in unsere neue Basis umgezogen und haben in der ehemaligen nasikaanischen Basis nichts brauchbares mehr zurück gelassen.

Sollten die Nausikaaner tatsächlich von ihren Freunden besucht werden, so werden diese eine verlassene Basis auffinden und hoffentlich davon ausgehen, dass diese ausgeflogen sind.

Six of Nine hat darum gebeten sich nützlich machen zu dürfen. Seit wir sie vom Kollektiv getrennt fühlt sie sich sehr alleine. Sie wurde rund um die Uhr betreut udn scheint sich so langsam ihrer Individualitöt bewusst zu sein. Ich weiß nicht, in wiefern ich Ihr vertrauen kann, habe jedoch beschlossen, dass sie unter Bewachung den Teams anschließend darf, die Wasser und Nahrung suchen.

Auch wenn wir uns auf diesem Planeten nun sehr häuslich eingerichtet haben und relativ sicher fühlen, ist es mein Ziel meine Leute wieder zurück nach Hause zu bringen.

Was wir brauchen ist ein größeres Schiff. Der Bird-Of-Prey ist dazu nicht groß genug. Ich habe die letzten Tage überlegt, wie wir das anstellen können. Eins steht fest, wir sind auf fremde Hilfe angewiesen. Die Sternenflotte fällt jedoch aus, da das Risiko für diese zu groß ist. Wir werden also von jemand anderes Hilfe benötigen. Das wir im klingonischen Raum hinter feindlichen Linien fest sitzen, macht dies nicht gerade einfacher.

Ich kenne zwar noch den einen oder anderen Klingonen aus der Zeit vor dem Krieg, aber diese zu konaktieren dürfte zu risikobehaftet sein. Wenn sie uns nicht gleich verraten, so bestünde das Risiko, dass sie wegen Hochverrat angeklagt werden, wenn sie uns helfen sollten.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 26 Tage

Im klingonischen Raum gibt es eine Person, um die es mir persönlich nicht Leid tun würde, wenn sie wegen Hochverrat angeklagt wird, weil sie uns hilft: meine Mutter. Sie hat mich als junges Mädchen an einen Cardassianer verkauft, das werde ich nie vergessen und Ihr nie verzeihen. Das Problem dürfte sein, sie dazu zu bewegen uns zu helfen. Freiwillig wird sie das nur tun, wenn es sich für sie lohnt. Ich muss ihr also ein Angebot machen, dass ihr persönlich mehr Reichtum und Einfluss bringt, als wenn sie uns an die Klingonen ausliefert.

Sie hat mich verkauft, sie hat ihre jüngere Schwester verkauft. Loyalitäten kennt sie nicht. Nur ihr Streben nach Reichtum und Macht.

Ich habe daher beschlossen mich mit dem Bird-Of-Prey auf die Suche nach meiner Mutter zu machen und ein paar Informationen über sie zu gewinnen. Ein klingonischer Bird-Of-Prey, kommandiert von einer Orionerin, tief im klingonischen Raum, dürfte nicht auffallen. Ich muss lediglich meine Sternenflotten Uniform ablegen und eine der nausikaanischen Trachten anlegen. Ein orionischer Bikini wäre zwar besser, aber ich konnte nichts aus meinen privaten Besitztümern von der Nanjin retten, nichtmal einen Bikini.

Da ich meiner Mutter jedoch nicht traue und ich davon ausgehe, dass sie versuchen wird, mich reinzulegen, habe ich beschlossen Six of Nine als kleine Überraschung mit zu nehmen.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 32 Tage

Wir sind mit dem Bird-Of-Prey zu einer Raumstation des Orion-Syndikat geflogen. Wie ich es erwartet habe hat sich meine Tarnung bewährt und es lief problemlos.

Wir haben zunächst einige der nausikaanischen Waffen und ein paar deren Güter gegen orionische Credits getauscht. Dafür habe ich mir Kleidung besorgt, die einer orionischen Kommandantin würdiger sind.

Gegen ein paar Credits habe ich auch ein paar Informationen über meine Mutter in Erfahrung bringen können. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und meiner Schwester Lyshi auf einem Planeten 15 Lichtjahre weiter und versucht sich wohl als Hehlerin.

Ich denke, wir werden ihr mal einen Besuch abstatten.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 33 Tage

Wir sind auf dem Planeten angekommen, wo meine Mutter mit ihrer Familie lebt. Zunächst haben wir sie observiert und ich habe zum ersten mal Lyshi, meine kleine 17-jährige Schwester gesehen. Sie wächst traurigerweise ganz in orionischer Tradition auf und scheint damit zufrieden zu sein. Sie hofft eines Tages profitabel verkauft zu werden und dadurch an Einfluss zu gewinnen. Armes, verblendetes Ding.

Wie mein Informant mich richtig informierte, ist meine Mutter in der Tat eine Hehlerin und verkauft Schmuggelware bzw. vermittelt Schmuggel-Aufträge. Eine Loyalität gegenüber der KDF konnte ich bisher bei ihr nicht erkennen. Aber ich glaube zu wissen, womit ich sie überzeugen kann uns zu helfen.

Dennoch werde ich die Sache behutsam angehen. Ich weiß nicht, ob sie mich erkennen wird. Ist fast zwanzig Jahre her, dass sie mich verkauft hat. Seitdem habe ich mich ein wenig verändert.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der USS Nanjin, Captain Mara Alba
Sternzeit XXXXX.XX + 34 Tage

Ich hab heute Kontakt zu meiner Mutter aufgenommen. Erstaunlicherweise hat sie mich sofort erkannt – und selbst Lyshi hat mich erkannt. Von einer herzlichen Begrüßung kann nicht die Rede sein, aber sie haben auch nicht die Klingonen gerufen, sondern angehört was ich zu sagen habe.

Allerdings habe ich Ihr nicht die Wahrheit gesagt. Ich habe behauptet, dass man mich aus der Sternenflotte geworfen hat und ich mich selbstständig machen möchte und sie mir dabei helfen könnte.

Ich weiß nicht, inwiefern sie mir meine Geschichte abgekauft hat, aber als ich Ihr für Ihre Hilfe den Birf-of-Prey als Bezahlung angeboten habe, wurde sie hellhörig.

Verlangt habe ich, dass sie mir dafür ein größeres Raumschiff vermittelt, um größere Frachten zu transportieren. Mutter verriet mir, dass man nirgendwo im klingonischen Raum derzeit Raumschiffe kaufen könnte, da alle Schiff von der KdF für den Kriegsdienst aquiriert werden, jedoch wüße sie, wo man günstig an Gebrauchtware kommen könnte.

Ich habe mit ihr ausgehandelt, dass sie von mir den Bird-Of-Prey überlassen bekommen, wenn Sie mir zeigt wo ich an ein ausreichend großes Raumschiff rankomme. Auf diesen Handel war sie so begierig, dass sie sogar einwilligte mir meine Schwester als Prämie obendrein zu geben.

Lyshi mag mit ihrem Leben als orionisches Sklavenmädchen zufrieden sein, aber ich kann es nicht mit mir vereinbaren, sie in diesem Leben zurück zu lassen. Da Lyshi ungern freiwillig ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit aufnehmen wird, zwinge ich sie eben dazu, indem ich sie kaufe. Wenn wir erst im Föderationsraum sind, wird sie sich früher oder später schon dan das Leben gewöhnen.

Mutter ist zusammen mit einigen ihren Handlangern mit an Bord und führt uns zu der Stelle, wo wir das Schiff finden sollen. Nun, ich traue Ihr nicht und rechne damit, dass sie uns hintergeht. Aber daruf bin ich vorbereitet. Six of Nine in ihrer vollen Borg-Montur mit intakten Körperschilden dürfte eine interessante Überraschung sein.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit
(ooc: Nachträglicher Eintrag für das RP vom Donnerstag 5. August)

Die Nanjin ist heute zur ersten Mission im Auftrag der Derna-Einrichtung aufgebrochen. Allerdings mussten wir erst noch unser Eskortschiff treffen. Verabredet war, dass wir uns auf Deep Space K-7 treffen, doch ich habe kurzfristig das Treffen zur nahegelegenen Drozana-Station verlegt, um dort noch einen Abend mit Sheing verbringen zu können *grinst*

Captain Troxa, der Kommandant des Eskortschiffes war bereits vor Ort und hatte bei meinem Eintreffen auf mich gewartet. Ich habe mich mit ihm an einen ruhigen tisch – wenn es sowas auf Drozana gibt – gesetzt, um seine Fragen zu beantworten. Er hatte genau die Fragen gestellt, auf die ich mich vorbereitet hatte. Hauptsächlich ging es um die Sicherheit des Konvois und die Verwahrung der Borg-Drohnen an Bord der Nanjin. Ich konnte alle seine Fragen scheinbar zu seiner Zufriedenheit beantworten.

Wie ich es erwartet hatte, hat er zum Schluß die entscheidene Frage gestellt. Natürlich wollte er wissen, wer von uns beiden Captains das letzte Wort in brenzligen Situationen hat. Ich bin jetzt schon einige Monate Kommandantin eines Sternenflotten Raumschiffes und habe mich, mein schiff und meine Crew aus diversen heiklen Situationen retten müssen, doch ich bin Ärztin und keine Taktikerin. Als Mutter mir mitteilte, dass die Nanjin ein Eskortschiff erhalten soll, war mir klar, dass der Kommandant eines taktischen Raumschiffes ein viel besserer Stratege sein wird, als ich es jemals sein könnte. Aus diesem Grund habe ich Mutter darum gebten, dass der Kommandant des Eskortschiffes zum Fleetcaptain befördert wird, damit dieser im Rang über mir steht und wir somit klare Verhältnisse geschaffen haben. Mutter willigte ein und so konnte ich Captain Troxa, den ich mir als Begleitung aus den Bewerbungen ausgesucht habe, eine Beförderung anbieten.

Ich glaube Captain Troxa war in zweierlei Hinsicht überrascht. Zum einen über die angebotene Beförderung und zum anderen darüber, dass eine Wissenschaftlerin freiwillig das Kommando über eine wissenschaftliche Mission an einen Taktiker übergibt. Ich denke uns bestehen interessante Missionen bevor und ich bin froh, dass Captain Troxa den Auftrag angenommen hat. Von den Bewerbungen die wir erhalten haben, war er der einzige den ich bereits persönlich kannte. Zwar nicht gut, aber immerhin flüchtig.

Wir haben außerdem vereinbart, dass wir mit unseren Führungsoffizieren regelmäßig gemeinsam zu Abend essen, damit die beiden Crews Vertrauen zueinander aufbauen können. Die Klischees zwischen Taktiker und Wissenschaftler sind nicht von der Hand zu weisen. Als Orionerin bin ich ständig von alle möglichen Klischees umgeben. Ich denke, dass diese Verabredung dazu beitragen wird, dass die Crews der beiden Schiffe besser zusammen arbeiten und sich vertrauen.

Morgen fliegen beide Schiffe los nach Gamma Orionis. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Nach dem Gespräch mit Captain Troxa blieb ich noch eine Weile auf der Station, um ein wenig Zeit mit Sheing zu verbringen. Sie war jedoch leider immer in irgendwelchen dienstlichen Gespräche verwickelt. Aber Shandria war auch auf der Station und hat ein interessantes Wetttrinken mit einer leichtbekleideten Orionerin veranstaltet, welche dem Syndikat angehört. Allerdings waren Rias Intentionen für das Kampftrinken anders, als die Orionerin es erwartet hatte. Mir war schnell klar, dass Ria sie nur abschleppen wollte. Was ich Ria nicht mal verübeln kann, denn das junge ding in ihrem knappen Bikini sah echt heiß aus. Nicht so heiß wie Sheing oder ich, aber dennoch.

Die beiden waren irgendwan so betrunken, dass Sheing und ich die beiden auf ihr Schiff begleiten mussten.

Vorher hatte Sheing mich aber noch einer Frau vorgestellt, deren Name mir entfallen ist. Sheing meinte sie wolle etwas über meine Schwester wissen wollen, von deren Existenz ich erst vor kurzem erfahren habe. Nun, wie sich jedoch herausstellt, handelte es sich jedoch um eine Verwechslung. Sheing hat da wohl ein paar Orionerinnen durcheinander gebracht *grinst* Die Frau wollte etwas von einer Orionerin wissen, die irgendein Schiff zerstört hat. Das kann ich mir von meiner Schwester Lyshi nur schwer vorstellen, soe sie erst 17 Jahre alt ist und ihre orionische Ausbildung gerade erst abgeschlossen hat.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit
(ooc: Nachträglicher Eintrag für das RP vom Mittoch 4. August)

Da die Nanjin noch auf Deep Space Nine für die anstehende Mission nach Gamma Orionis ausgerüstet wird, bin ich heute abend in Quark’s Bar gegangen, um mich ein wenig von der Arbeit der letzten Tage zu erholen. Sheing ist gerade häufig in der Nähe von Deep Space Nine unterwegs und wir haben uns deswegen in Quarks Bar verabredet.

Sie hat mich mit Geschenken überrascht. Zuerst hat sie mir eine Halskette umgebunden. Der Anhänger der Kette ist ein roter Stein, dessen Inneres flüssig ist. Ich habe diesen zwar nicht analysiert, aber gehe davon aus, dass es sich um Sheings Blut handelt. Sie hatte mir erzählt, dass Sie den Verlobungsring, den ich ihr geschenkt habe, gescannt hat. Daher weiß Sie, dass sich in dem inneren des Steines Blut direkt aus meinem Herzen befindet. Sie band mir diese Kette um und sagte, dass ihr Herz nun auch immer bei mir wäre *lächelt*. Daher bin ich mir sicher, dass sie es weiß *grinst*

Dann schenkte Sheing mit noch ein Hologramm von uns beiden, für meinen Nachttisch. Ich muss zugeben, dass ich von den Geschenken sehr überrascht war. Natürlich hatte ich nichts dabei, was ich Ihr schenken konnte. Aber Das Ölgemälde, dass Onkel Laan in der Strafkolonie Neuseeland von mir angefertigt hat war erst vor wenigen Tagen auf Bajor eingetroffen. Bei meinem letzten Besuch in meinem Elternhaus habe ich es mit auf die Nanjin gebracht. Eigentlich wollte ich es Sheing zu unserem Jahrestag schenken. Aber ich habe mich kurzfristig umentschieden, um ihr auch was schenken zu können.

Sheing hat sich sichtbar über das Gemälde gefreut. Laan ist so ein begnadeter Maler *lächelt* Und der Anblick meines nackten Körpers ist auch nicht zu verachten *grinst*

Wir beide hatten einen schönen Abend zusammen. Ich genieße jeden Moment, den wir gemeinsam verbringen. Auch wenn es zur Zeit nur sehr wenige, kurze Momente sind.

Den Rest des Abends haben wir mit Commander Sutak und der Romulanerin, deren Name mit wieder mal entfallen ist, verbracht. Das Gesprächsthema war mal wieder Vizeadmiral Thax. Ich hoffe, ich habe mein Mundwerk nicht zu weit aufgerissen, und zu viele meiner Gedanken zu dem Toast mitgeteilt. Thax ist in meinen Augen eine Bedrohung für die Förderation, aber sie ist auch eine ranghöhere Offizierin. Ich muss aufpassen, was ich in Gegenwart anderer sage.

Logbuch-Eintrag Ende

Transmission

Beginn der Transmission

Sternzeit: 88196.8
Verschlüsselte Sternenflotten Subraum Nachricht

Von: Captain Mara Alba, U.S.S. Nanjin
An: Tolian Kros, Mitglied des Föderationsrat, Mitglied des Geheimdienstausschusses des Föderationsrat
Betreff: Thax of Borg -classified-

Wertes Ratmitglied Kros,

da sie als Mitglied des Geheimdienstausschusses des Föderationsrat über die höchste Unbedenklichkeitseinstufung der Sternenflotte verfügen, wende ich mich an sie, um mein Bedenken über Vizeadmiral Thax of Borg zu Äußern.

Wie ich vor kurzem erfahren habe, ist Thax of Borg vom Rearadmiral Lower Half unter Überspringung eines Ranges zum Vizeadmiral befördert worden. Diese Entscheidung des Sternenflotten Kommando sorgt bei mir für Besorgnis, da ich Vizeadmiral Thax of Borg als untragbar für die Sternenflotte halte.

Thax of Borg macht keinen Hehl daraus, dass sie alljene Personen, die nicht Borg sind/waren, für minderwertig hält. Mehrfach hat sie mich aufgrund meines orionischen Herkunft als minderwertig diskriminiert und tut dies auch in offiziellen Memos. Ich fühlte mich in kurzer Zeit zweimal dazu gezwungen, mich bei Fleetadmiral Quinn über diese Diskriminierung zu beschweren.

Diese Beschwerden scheinen jedoch keine Auswirkungen gehabt zu haben, stattdessen ist sie sogar noch befördert worden. Da die Dokumente klassifiziert sind, kann ich mich leider nicht direkt an die Föderationsjustiz wenden und Vizeadmiral Thax of Borg wegen Diskriminierung verklagen.

Da Sie die nötigen Freigaben haben, bitte ich Sie höflichst darum eine Ermittlung in die Wege zu leiten. Ich fordere, dass die von Vizeadmiral Thax of Borg offen gelebte Diskriminierung anderer Lebensformen von der Föderationsjustiz und der Sternenflotte entsprechend geahndet werden.

Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, warum ich mich bezüglich Vizeadmiral Thax of Borg an sie wende, Ratsmitglied. In einem der Memos, in denen der Admiral mich offen diskriminiert, äußert sie – zwar hypothetisch – Planungen über die Vorteile eines Borg-Kollektivs für die Föderation und die Sternenflotte.

Da Vizeadmiral Thax of Borg in Gesprächen auf Drozana-Station und Deep Space Nine keinen Hehl daraus gemacht hat, dass sie ein kollektives Bewusstsein für überlegen hält und sich ein solches wünschen würde, denke ich, dass ein sehr großes Risiko darin besteht, dass sie früher oder später daran arbeiten wird dieses zu realisieren.

In Abetracht der Tatsache, dass Vizeadmiral Thax of Borg andere Lebensformen öffentlich als minderwertig bezeichnet, sehe ich ebenfalls ein großes Risiko darin, dass Thax of Borg sich zu einem neuen Khan Noonien Singh entwickeln könnte, wenn sie Teil eines solchen Kollektivs wird. Die genetische Aufwertung humanoider Lebensformen ist seit Jahrhunderten verboten – wegen dem was Khan Noonien Singh und den Eugenischen Kriegen.

Als Mitarbeitern in der Derna-Einrichtung beschäftige ich mich aus beruflichen Gründen viel mit den Borg und dem Borg-Kollektiv. Ich sehe daran nichts erstrebenswertes und unsere Konflikte mit den Borg zeigen, dass in so einem Kollektiv eine viel zu große Bedrohung liegt. Es ist seit Jahrhunderten die Aufgabe der Sternenflotte und der Föderation das individuelle Leben zu schützen. Es scheint mir jedoch so, dass dies nicht im Interesse von Vizeadmiral Thax of Borg liegt.

Ich persönlich halte es für angebracht, dass der Föderationsrat sich offiziell mit Thax of Borg beschäftigt.

Das von mir genannte Memo finden Sie im Anhang dieser Transmission. Ich möchte an dieser Stelle au die Klassifizierung des Memos hinweisen.

Hochachtungsvoll,

Mara Alba, Captain

Ende der Transmission

Computerlogbuch der Nanjin

Computerlogbuch der USS Nanjin
Sternzeit 88196.52

Die Umbauarbeiten an der Nanjin schreiten gut vorran. Auf den Decks 3 bis 7 werden insgesamt 20 Isolationslabore eingerichtet, in denen jeweils eine Borg-Drohne medizinisch versorgt aber von den restlichen Drohnen und der Crew isoliert werden kann. Das Ingenieurskorps der Sternenflotte ist zur Zeit noch damit beschäftigt alle wichtigen Energie- und Datenleitungen um die Isollationslabore herumzuleiten, um zu verhindern, dass eine Borg-Drohne Zugriff auf diese Leitungen erhält.

Ende der Woche wird sich die Nanjin auf die erste Mission im Auftrag der Derna-Institution. Für das Krankenhaus aber auch die Isolationslabore auf der Nanjin werden intakte Borg-Alkoven benutzt. Während der frühen Phasen der Re-Individualisierung werden die Borg-Drohnen weiterhin regenerieren müssen, wie sie es als Borg-Drohnen gewöhnt sind. Aus diesem Grund brauchen wir dringend diese Alkoven. Am Freitag wird die Nanjin daher nach Gamma Orionis aufbrechen, um aus beschädigten und aufgegebeben Borg-Raumschiffen Alkoven zu besorgen, die für unsere Zwecke verwendet werden können.

Mir ist es inzwischen gelungen einige neue Offiziere für die Nanjin zu gewinnen. Commander Tyzep von Andoria hat bereits den Maschinenraum als Chefingnieur übernommen. Commander Erman wird Commander Shelana in den Belangen der Sicherheit an Bord unterstützen. In Anbetracht unsere gefährlichen Aufgabe und die dadurch bedingte vergrößerte Abteilung der Sicherheit an Bord halte ich es für notwendig, Taktik und Sicherheit voneinander zu trennen. Commander Erman wird sich um die Sicherheit an Bord kümmern, während Commander Shelana das Kommando über die taktischen Offiziere behält.

Am Donnerstag wird die Nanjin nach Deep Space K-7 aufbrechen, um sich dort mit unserem neuen Geleitschiff zu treffen. Wobei die Bezeichnung Geleitschiff in meinen Augen eine unzutreffende Bezeichnung ist. Aufpasser wäre die treffendere Bezeichnung. Sollten sich die Borg befreien und die Kontrolle über die Nanjin übernehmen, so wird es die Aufgabe des Geleitschiffes sein die Nanjin zu zerstören.

Logbuch-Eintrag Ende

Computerlogbuch der Nanjin

Computerlogbuch der USS Nanjin
Sternzeit 88188.39

Ich habe heute die Crew davon unterrichtet, dass die USS Nanjin ab sofort der Einrichtung der Sternenflotten Medizin auf Derna untersteht und was auf uns zukommen wird. Da ich für diese Aufgabe nur Offiziere gebrauchen kann, die voll hinter der Sache stehen, habe ich allen Offizieren angeboten sie umgehend versetzen zu lassen, sofern sie dies wünschen. Meine Chefingenierin LtCmdr Dylla und meine taktische Offizierin Lt. Thyrp haben sich daraufhin versetzen lassen.

Zusätzlich zu den Offizieren, die freiwillig das Schiff verlassen haben, habe ich einen Großteil des wissenschaftlichen Personals abgebaut. Die neue Aufgabe der Nanjin erfordert mehr medizinisches und taktisches Personal, zu wissenschaftlichen Forschungen wird es in absehbaren Zeit nicht kommen.

Die Nanjin befindet sich nun bei Deep Space Nine, wo die notwendigen Umbauarbeiten stattfinden werden. Um Borg-Drohnen sicher von Gamma Orionis nach Derna zu transportieren, benötigt die Nanjin mehr Isolationslabore, um die Drohnen medizinisch zu versorgen und die Crew vor ihnen zu schützen.

Da wir in Gamma Orionis Schiffswracks untersuchen werden, besteht auch die Möglichkeit, dass wir überlebende Sternenflotten Offiziere und Klingonen an Bord nehmen werden. Deswegen müssen die medizinischen Kapazitäten des Schiffes, sowie das Evakuierungslimit erhöht werden. Insbesondere fürklingonische Überlebende sind ebenfalls weitere Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Auch wenn Klingonen und Sternenflotte in Gamma Orionis Seite an Seite gegen die Borg kämpfen, so herrscht im Rest des Quadranten ein erbitteter Krieg zwischen unseren Völkern.

Ich hatte bereits vergangene Woche Asora Lightwave um Pläne für die notwendigen Modifikationen an der Nanjin gebeten. Jetzt wo das Schiff vorübergehend keinen Chefinginieur hat, sind diese Pläne noch wichtiger geworden. Ich hoffe, dass ich ihn heute abend auf Deep Space Nine treffen werde.

Logbuch-Eintrag Ende

Persönliches Computerlogbuch

Persönliches Computer-Logbuch von Captain Mara Alba, USS Nanjin
Sternzeit 88180.71

Ich habe mich heute kurzfristig auf Drozana mit Sheing getroffen. Eigentlich wollte ich ihr von dem Angebot meiner Mutter berichten. Doch dazu bin ich zunächst gar nicht gekommen, da Sheing mir selbst etwas zu berichten hatte. Sie ist einer Orionerin begegnet, die vermutlich meine Schwester ist. Lyshi soll sie heißen und 16 Jahre alt sein. Wenn Sie wirklich meine Schwester ist, so wurde sie geboren nachdem meine Mutter mich an den Cardassianer verkauft hatte. Sheing berichtet, dass Lyshi nach einem Käufer für sich gesucht hat, der sie in den cardassianischen Raum mitnimmt, da sie dort ihre Schwester suchen möchte. Ich weiß nicht, wie viele Orionerinnen vor 20 zwanzig Jahren an Cardassianer verkauft worden sind, aber so wirklich an Zufällge glauben tue ich nich.t Ich teile Sheings Einschätzung, dass diese Lyshi vermutlich meine Schwester ist. Allerdings denkt Lyshi nicht sehr gut über die Sternenflotte und vor allem nicht über Orioner in der Sternenflotte. Sie soll Sheing gegenüber sehr aggressiv aufgetreten sein. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie davon begeistert wäre zu erfahren, dass die Schwester die sie sucht ein Captain der Sternenflotte ist.

Ich denke, dass es erstmal das beste ist, wenn Lyshi nicht meine Bekanntschaft macht. Als meine Mutter mich verkauft hat und ich von den Khon-ma befreit worden bin, habe ich mit meiner orionischen Familie abgeschlossen und mir zwischenzeitlich ein neues Leben in der Föderation aufgebaut. Lyshi kann sich nichts dafür, dass ich verkauft worden bin, doch scheint sie die orionischen Traditionen zu befürworten. Es würde alles nur komplizieren.

Allerdings ist auch die Sternenflotten Sicherheit auf Lyshi aufmerksam geworden. Sie scheinen in Lyshi eine Bedrohung für die Sicherheit der Föderation und eine potentielle Spionin zu sehen. Da Lyshi auf der Suche nach mir ist, wäre ich somit das Ziel der Spionageaktion des Klingonischen Reiches. Das kann ich mir jedoch nur unschwer vorstellen, da ich innerhalb der Sternenflotte viel zu unbedeutend bin. Ich bin die kommandierende Offizierin eines einfachen wissenschaftlichen Raumschiffes, fliege Einsätze an strategisch unbedeutenen Punkten des Föderationsraums. Was sollten die Klingonen davon haben mir eine Spionin unterzujubeln?

Auch wenn ich den direkten Kontakt mit Lyshi meiden werde, so werde ich ein Auge auf sie und ihre Aktivitäten behalten. Vielleicht ändert sie ja ihre Einstellung gegenüber uns Orionern in der Sternenflotte. Dann wäre sie vielleicht auch bereit zu akzeptieren, dass ihre große Schwester ein Captain der Sternenflotte ist.

Auch wenn sich ein Großteil des Abends um Lyshi gedreht hat, konnte ich mit Sheing in einer ruhigen Minute über Mutters Angebot reden. Ich habe Ihr erklärt worum es geht und wie gefährlich es ist. Sheing war schließlich einverstanden, dass ich den Posten annehme. Ich werde Mutter morgen davon unterrichten – und auch die Besatzung.

Logbuch-Eintrag Ende

Die Mara Alba Chroniken – Der Abschluss – Teil 1

Mit angewinkelten Knien saß Mara auf dem Fensterbrett ihres Quartiers. Am Horizont erstrahlte die Abendsonne über der Bucht von San Francisco. Mara hatte auf ihrem Schoß ein großes gebundenes Buch ausgebreitet. Es war das bedeutendste Buch ihres Lebens. Auf dem großen Einband stand “Sternenflotten Akademie – Abschlussjahrgang 2401″. Ein Andenkenbuch von den diesjährigen Absolventen der Sternenflotten Akademie für sich und ihre Familien.

Mara hatte gerade den Teil des Buches aufgeschlagen, in dem ein kurzer Artikel über sie stand. Darunter hatten sich ihre Kommilitonen mit einigen persönlichen Sätzen verewigt. Mara las voller Freude die einzelnen Sätze. Sie war selbst darüber überrascht, was dort stand. Sie hatte damit gerechnet, dass der eine oder andere junge männliche Kommilitone versuchen würde in dem Buch damit anzugeben, dass er mit ihr geschlafen hätte. Als Orionerin war sie von den männlichen nicht-vulkanischen Studenten sehr begehrt. In den vergangenen acht Jahren an der Akademie gab es häufiger Studenten, die vor ihren Freunden damit prahlten, dass sie mit Mara geschlafen hätten – obwohl dem nicht so war. Mara hatte sich daran gewöhnt, doch hatte sie Angst davor, dass solche falsche Behauptungen auch in diesem Buch landen würden. Alle hätten es lesen können – Ihr Vater, ihre Mutter. Das wäre selbst Mara, deren Schamgefühl nach menschlichen Maßstäben sehr gering ausgeprägt ist, unangenehm gewesen. Aber niemand hat solche Sätze in das Buch geschrieben. Dass sie die heißeste Studentin an der Akademie war, wie Kadett Malcom Reynolds von der technischen Fakultät geschrieben hat, damit konnte Mara leben.

Seit Stunden saß Mara in ihrer Kadettenuniform dort am Fenster und las dieses Buch. Sie war so glücklich es endlich geschafft zu haben. Am Morgen hat ihr der Kommandant der Sternenflotten Akademie mitgeteilt, dass sie alle Wiederholungsprüfungen bestanden und ihre Noten sogar im Vergleich zu ihrem ersten Anlauf verbessert hatte. Admiral Norris teilte Mara mit, dass er und ihre anderen Dozenten es sehr bedauern, dass sie zu diesen Wiederholungsprüfungen musste. Kurz nachdem Mara vor einer Woche ihre letzte Abschlussprüfung abgelegt hatte, wurde ihr von Admiral Norris mitgeteilt, dass Sternenflotte zu der Überzeugung gelangt ist, dass Mara ihre Prüfungen nur durch den Einsatz ihrer orionischen Pheromone bestanden hätte, und diese vor einer unabhängigen Kommission wiederholen müsse.

Im Vertrauen teilte Norris Mara auch mit, dass auch Bedenken bezüglich ihrer Loyalität gegenüber der Sternenflotte und der Föderation in diese Entscheidung mit eingespielt haben. Als Mara vor acht Jahren an die Sternenflotten Academy kam, hatte sie gerade mal vier Jahre bei ihrer Adoptivfamilie in der Föderation gelebt. Die Zeit davor war Mara bei ihren leiblichen Eltern im Orion-Syndikat aufgewachsen. Als dreizehn jähriges Mädchen wurde Mara – wie es bei den Orionern üblich ist – als Sklavin an einen Cardassianer verkauft. Aufgrund eines Angriffs bajoranischer Terroristen auf diesen Cardassianer, wurde Mara aus seinen Fängen befreit und nach Bajor gebracht.

Die Sternenflotte – oder zumindest rang hohe Offiziere in der Sternenflotte – waren der Ansicht, dass dies vom Orion-Syndikat fingiert worden ist, um Mara als Spionin in die Sternenflotte einzuschleusen. Das war natürlich abwegig und Mara war zutiefst enttäuscht, über das Misstrauen welches ihr von der Sternenflotte entgegen gebracht wurde. Sie war kurz davor das Handtuch zu schmeißen und ohne Abschluss die Akademie zu verlassen. Den Überredungskünsten von Admiral Norris und Maras Freundin Jelnora war es überhaupt zu verdanken, dass Mara sich in den vergangenen Tagen den Wiederholungsprüfungen gestellt hat, während so gut wie alle ihre Kommilitonen auf Risa das Ende ihrer Prüfungszeit gefeiert hatten.

Aber jetzt hatte sie es geschafft. Sie konnte die Kommission von ihren Leistungen überzeugen. Es waren nicht die besten Leistungen, aber es waren gute Leistungen und es waren ihre Leistungen. Sie hat alles ohne ihre orionischen Pheromone geschafft. Voller Stolz hielt Sie ihr Exemplar des Andenkenbuchs auf ihrem Schoß fest und las weiter, als plötzlich die Schiebetüren ihrer Kadettenunterkunft auf glitten, und eine Klingonin in wissenschaftlicher Kadettenuniform laut lachend eintrat. Es war Jelnora, Maras Zimmergenossin, Freundin und Geliebte. Seit fast acht Jahren waren die beiden zusammen. Als Mara und Jelnora vor acht Jahren mit Ihrem Studium an der Sternenflotten Akademie begannen, waren sie beide die einzigen Kadetten in ihrem Jahrgang, die nicht von einer Föderationswelt stammten. Der Quartiermeister hielt es damals für angebracht, die beiden in einem Quartier zu stecken und hat damit den Grundstein für eine lang anhaltende Freundschaft gelegt, die sich nach einiger Zeit zu einer Liebesbeziehung entwickelt hat.

Während die beiden Flügel der Türe offen standen, konnte Mara Gelächter und lautes Grölen vom Flur und aus den anderen Unterkünften vernehmen. Die eintretende Klingonin und der Lärm von den anderen Kadetten erweckte Maras Aufmerksamkeit. Während Sie ihr Buch zusammenklappte fragte Sie Jelnora grinsend „Was gibt es da draußen zu lachen?“

Laut lachend antwortete Jelnora: „Bok!“. Mara schaute sie mit fragendem Gesichtsausdruck an, woraufhin Jelnora fort fuhr „Die Jungs ziehen Ihn gerade auf, weil er es in acht Jahren nicht geschafft hat einem von uns Mädchen das Höschen zu klauen.“

Seit vielen Jahren ist es unter den männlichen Kadetten eine weit verbreitete Mutprobe in die Quartiere der weiblichen Kadetten einzusteigen und Teile ihre Unterwäsche – vornehmlich das Höschen – zu klauen und damit vor den anderen Kadetten zu prahlen. In Ihrer Zeit auf der Sternenflotten Akademie hatte es niemand geschafft Mara ihre Unterwäsche zu klauen.

Mara war eine junge, attraktive Frau. Auch ohne den Einsatz ihrer orionischen Pheromone hat sie einige männliche Kadetten mit ihrer Attraktivität um den Verstand gebracht. Bereits an ihrem ersten Tag an der Akademie hatte sie die Aufmerksamkeit von allen männlichen Kadetten, die sich spätestens an jedem Tag im Computer der Sternenflotten Akademie über Orioner informiert und von den besonderen sexuellen Stimulationsfähigkeiten orionischer Frauen erfahren haben. Mara war stets ein Objekt der Begierde ihrer männlichen Kommilitonen und von daher war sie auch eines der begehrtesten Opfer für deren Mutproben.

Es war Malcom Reynolds, jener Kadett der Mara im Andenkenbuch als heißeste Studentin bezeichnet hatte, welcher es vor acht Jahren als Erstes versucht hatte. Mara kam gerade – nur mit einem Handtuch bekleidet – aus der Dusche, als sie Malcom Reynolds erwischte, wie er in ihren Schubladen wühlte. Wissend was Malcom suchte, beschloss Mara ihm eins aus zu wischen und näherte sich ihm. Als Malcom Mara bemerkte blieb er wie angewurzelt stehen. Unweit von ihm entfernt stand jene Studentin, auf die es so gut wie alle männlichen Kadetten abgesehen hatten, nur mit einem Handtuch bekleidet. Auf Maras grüner Haut glänzten die Wassertropfen. Sie hielt sich das Handtuch mit der einen Hand über ihrer Brust verschlossen und ging langsam auf ihn zu, betonte dabei durch ihren Gang ihre Weiblichkeit und setzte ein verführerisches Lächeln auf.
Mara trat ganz dicht an den Kadetten heran, drückte ihren Körper an Malcoms Körper heran, so dass er ihre Brüste durch seine Uniform und ihr Handtuch spüren konnte. Sie legte ihre beiden Arme um Malcom, begann ihn leidenschaftlich zu küssen und ihn mit einer vollen Ladung ihrer orionischen Pheromone zu benebeln. Unter der Kontrolle von Maras Pheromonen konnte Malcom keinen Widerstand leisten – was er allerdings auch nicht wollte. Er erwiderte ihren Kuss und war bemüht Mara ihr Handtuch vom Körper zu reißen. Dies wusste Mara aber geschickt zu verhindern und begann damit Malcom zu entkleiden. Als er vollkommen nackt war, bugsierte Mara ihn küssend durch den Raum. Vollkommen ekstatisch lies sich Malcom von Mara steuern. Er rechnete damit jeden Moment in Maras Bett zu landen und die schönste Nacht seines Lebens zu erleben. Stattdessen öffneten sich direkt hinter ihm die beiden Flügel der Schiebetür zu Mara’s Quartier und er wurde von Mara nach draußen geschubst. Mit einem grinsen im Gesicht verschloss Mara die Türen und Malcom stand splitternackt auf dem Flur vor Maras Quartier. Immer noch von ihren Pheromonen benebelt und in Ekstase versetzt, klingelte er minutenlang an Maras Tür – sehr zum Amüsant der anderen Kadetten.

Der zweite Kadett, der versuchte Mara ihre Unterwäsche zu klauen, hatte im Gegensatz zu Malcom weniger Glück. Er geriet stattdessen an Jelnora, die weniger Zimperlich mit dem Dieb umging. Der Kadett verbrachte die folgende Nacht auf der Krankenstation der Akademie. Danach hat sich keiner der Kadetten mehr getraut in das Quartier von Jelnora und Mara einzusteigen, um deren Unterwäsche zu klauen.

Männer!“ schrie Mara entsetzt auf „Haben die denn nichts besseres zu tun, als unsere Höschen zu klauen?“ schnaubte Mara wütend weiter.

Hey. Was regst du dich so auf. Es hat doch niemand geschafft Dir Dein Höschen zu klauen!“ antwortete Jelnora und lachte noch lauter als vorher.

Das ist doch nicht der Punkt!“, schrie Mara: „Irgendwelche kindischen Mutproben zu mache ist die eine Sache, aber jemanden aufzuziehen, weil er nicht daran teilnimmt ist was anderes!“

Wut geladen schritt sie schnellen Schrittes aus ihrem Quartier auf den Flur, auf dem mehrere männliche Kadetten laut grölend skandierten, dass Bok ein Weichei, ein Feigling, kein richtiger Mann sei.

Wer von Euch rigelianischen Mistkäfern hat es gewagt!“, brüllte die Kadettin lautstark und übertönte das Gebrüll der feiernden Kadetten, welche sofort ruhig wurden und die Wut geladene Orionerin anstarrten. Das hatte noch keiner von ihnen erlebt. Ein Wutanfall der jungen Orionerin war für sie vollkommen neu.

Mara stürmte in das nächstgelegene Jungen-Quartier, dessen Tür aufstand, riss die Schubladen und Schränke auf, durchwühlte deren Inhalt, während deren Besitzer nichts ahnend und fassungslos daneben standen, sich dabei mit fragendem Gesichtsausdruck anschauten, während Mara ihre Habseligkeiten durchwühlte und die schlimmsten Schimpfwörter lautstark brüllte.

Nachdem sie innerhalb weniger Momente in dem Quartier der Jungen ein riesiges Chaos angerichtet hatte, verlies sie dieses und schritt schnellen Schrittes auf die andere Seite des Flurs und klingelte wild an der verschlossenen Tür des Quartiers von Bok. Ein von den Hänseleien der anderen Kadetten sichtlich genervter Bolianer öffnete die Tür. Bevor Bok etwas sagen konnte, schob sie ihn zur Seite und betrat laut schimpfend das Quartier und begann damit die Schubladen und Schränke in dem Quartier aufzureißen.

“Mara, was ist denn los?”, fragte Bok sicherlich irritiert, während sich die Flügel der Schiebetür hinter ihm wieder schlossen. Als sie das wohl bekannte Geräusch vernommen hatte, welches die Türen von sich geben, wenn sie sich geschlossen hatten, drehte Mara sich zu Bok um. Sie sah sofort, dass die Türen verschlossen waren und setzte ein breites, hinterlistiges Grinsen auf.

Bok verstand die Welt nicht mehr. Dass er die Orionerin nicht verstehen würde, daran hatte sich der etwas dicke Bolianer schon gewöhnt. Mara war anders als alle anderen Kadetten – sie war anders als jede andere Person, die Bok je getroffen hatte. Aber die beiden sind nie aneinander geraten. Mara war immer nett zu ihm gewesen, hat ihn nie gehänselt. Eigentlich war Mara nett zu jedem gewesen – wenn man sie nicht provoziert hat. Und das hat sich spätestens dann keiner mehr getraut, als Mara und Jelnora ihre Beziehung nicht mehr verheimlicht haben. Vor Mara musste man keine Angst haben – aber vor der Klingonin schon.

Währen Bok Mara fragend anschaute, zog sie sich den grauen Rock ihrer Kadettenuniform bis zu der Mitte ihrer grünen Oberschenkel hoch, beugte sich vor und griff sich mit beiden Händen selbst unter den Rock und zog sich flink ihren schwarzen Slip aus.

“Faszinierend”, kommentierte Sovok, der vulkanische Zimmergenosse von Bok, der auf der oberen Liege des Etagenbettes ein PADD gelesen und mit vulkanischer Gelassenheit die Szenerie in seinem Quartier beobachtet hatte.

Mara richtete sich wieder auf, strich ihren Rock zurecht und schrie dann plötzlich wieder ganz laut “Bok!”, der schlagartig zusammen zuckte. Schnelleren Schrittes ging die grünhäutige Kadettin auf den Bolianer zu, schlug mit ihrer Hand auf den Türöffner neben ihm, schubste ihn durch die sich öffnenden Türen nach draußen. Bok fiel zu Boden und landete unsanft auf seinem Hintern.

Das hätte ich niemals von Dir erwartet“, schrie Mara laut und wedelte dabei wild und für alle anderen gut sichtbar mit ihrem schwarzen Höschen über Bok gebeugt.
Ich bin echt enttäuscht von Dir, Bok“

Vor Wut schnaufend warf Mara Bok noch einige Schimpfwörter an den Kopf. Anschließend wendete sie sich von ihm und ging in die Richtung ihres Quartiers, hielt dabei die ganze Zeit ihren Slip neben sich in ihrer Hand, so dass alle diesen sehen konnten.

Vor ihrem Quartier wurde sie von ihrer Freundin Jelnora erwartet, welche die Szene genauso überrascht hatte, wie alle anderen Kadetten.
Du hast einen Knall, weißt Du das?“, fragte Jelnora ihre Zimmergenossin.

Breit grinsend erwiderte Mara „Ja. Ich weiß.”. Sie stelle sich neben ihre klingonische Freundin um das folgende Treiben auf dem Flur beobachten zu können.. Bok versuchte gerade aufzustehen, als die anderen Kadetten zu ihm gerannt kamen, ihn hoch auf ihre Schultern hievten und dann laut feiernd mit ihm über den Flur rannten und dabei riefen „Bok hat Maras Höschen geklaut. Bok hat Maras Höschen geklaut!“

Leise grinsend sprach Mara zu Jelnora: „Ich hab mein Höschen schon aus und das ist unsere letzte Nacht an der Akademie. Wird zeit für hemmungslosen Sex“, packte die Klingonin am Kragen und zog sie in das gemeinsame Quartier.

Am nächsten Morgen waren Mara und Jelnora bereits früh auf den Beinen. Sie gehörten zu den ersten Kadetten, die sich vor dem Büro des Quartiermeisters angestellt hatten, um ihre neuen Uniformen – ihre Sternenflotten Uniformen – abzuholen. Als sie ihre neuen Uniformen erhalten hatten, rannten sie so schnell sie konnten in ihr Quartier, um diese sofort anprobieren zu können.

Als sie die neue Uniform vollständig angezogen hatte, stellte Mara sich vor den Spiegel in der Innenseite ihres Schrankes und betrachtete sich von allen Seiten. Der Stolz war ihr förmlich auf das Gesicht geschrieben. Obwohl die Uniform aus dem selben Material war wie ihre Kadettenuniform, fühlte sich die Uniform für Mara anders an – erwachsener. Maras Augen glänzten während sie mit ihren Händen über die Uniform strich.

Die Uniform war noch nicht perfekt. Denn ihre Rangabzeichen würden sie erst bei der Abschlussfeier in ein paar Stunden bekommen. Aber es war ein besonderer Moment. Zum ersten Mal hatte Mara eine richtige Sternenflotten Uniform an – ihre Sternenflotten Uniform. Bei ihren Eltern zu Hause auf Bajor hat Mara schon oft die Uniform ihrer Mutter heimlich aus dem Schrank genommen und sich im Spiegel betrachtet, wie sie sich die Uniform vor den Körper hielt. Seit sie als junges Mädchen den Entschluss gefasst hat, wie ihre Adoptivmutter zur Sternenflotte zu gehen, hat sie sich darauf gefreut diese Uniform zu tragen. Nie im Leben hätte sie es gewagt, heimlich die Uniform ihrer Mutter anzuziehen. Dafür hatte Mara viel zu viel Respekt vor der Uniform und wofür sie steht.
Wir haben es fast geschafft, Jelnora!“ rief Mara ihrer Freundin zu, die sich ebenfalls in dem Spiegel ihres Schrankes betrachte. Im Gegensatz zu Mara hatte sich Jelnora für eine Ausführung mit Hose entschieden, statt mit Rock. Auch Jelnoras klingonischen Augen strahlten vor Stolz.

Mara ging in ihrem Quartier zu Jelnora und die beiden betrachteten sich gemeinsam in dem Spiegel. Mara drehte sich zu ihrer Freundin, griff mit beiden Händen nach Jelnoras Händen und begann voller Freude wie ein kleines Mädchen auf er Stelle zu hüpfen. Jelnora konnte gar nicht anders, als ihre klingonische Art zu ignorieren und es ihrer Freundin gleich zu tun.

Das typische Geräusch der Türklingel ertönte und unterbrach die beiden jungen Frauen in ihrer Freude. Beide unterbrachen ihren Freudentanz und Jelnora befahl mit einem „Ja“ dem Computer die Tür zu öffnen. Jelnora war froh über diese Unterbrechung, denn es ziemte sich nicht für eine klingonische Kriegerin wie ein kleines Mädchen zu hüpfen. Aber sie konnte nicht anders als mitzumachen. Mara hatte einen beeindruckenden Einfluss auf sie gehabt.

Eine Frau Mitte bis Ende Fünfzig in der Galauniform eines Admirals betrat das Quartier der beiden Kadetten.
Admiral“, rief Jelnora und ging sofort ins Achtung, während Mara auf den Admiral stürmte und diesem um den Hals fiel und rief „Mutter“. Mara umschloss ihre Mutter mit beiden Armen und küsste sie auf die Wange. Maras Mutter erwiderte die Umarmung ihrer Tochter und rief Jelnora mit einem Lächeln auf den Lippen zu „Stehen Sie bequem, Kadett.“
Jelnora befolgte den Befehl und setzte ebenfalls ein freudiges Lächeln auf. Sie freute sich für Mara, welche nie in der Lage war ihre Zuneigung anderen Personen gegenüber zu unterdrücken.
Nachdem Mara ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange gegeben hatte, legte sie ihre Kopf auf die Schulter ihrer Mutter und erblickte wer hinter ihr stand. Mara bekam ganz große Augen, als sie einen älteren Mann in der Tracht eines bajoranischen Vedek erblickte.
Vater!“, rief Mara und hüpfte von ihrer Mutter runter, welche mindestens zehn Zentimeter größer als Mara war. Mara stürmte auf ihren Vater zu, sprang ihm in die Arme, umarmte ihn und gab ihm einen lang andauernden Kuss auf die Wange.
Admiral Cally Alba stellte sich neben Jelnora und schaute gerührt zu, wie Mara ihren Vater hier begrüßte. Mara liefen Tränen vor Freude Tränen aus den Augenwinkeln.
Was machst Du denn hier?“, fragte sie während sie ihren Vater fest umarmte.
Was wohl?“, erwiderte der Vedek mit ruhiger Stimme.
Aber.“, Mara machte eine kurze Pause und fuhr dann fort „Aber Du hast doch Bajor noch nie verlassen?“
Meine Tochter hat auch noch nie zuvor ihren Abschluss an der Sternenflotten Akademie gemacht“
In über sechzig Jahren hat Jaro Kobar seine Heimatwelt nicht verlassen – nicht aus religiösen Gründen, sondern weil er Angst vor Raumschiffen hatte. Er misstraute der Technik. Mara konnte ihr Glück nicht fassen. Der Mann, der sie vor 12 Jahren adoptiert hat, hat ihretwegen seine Angst überwunden und ist den weiten Weg zur Erde gekommen. Mara weinte vor Glück und brachte kein Wort mehr raus.
Bist Du aufgeregt, Jelnora“, fragte Admiral Alba die Klingonin, die mit Mara fühlte und der man dies in den Augen ablesen konnte.
Sehr aufgeregt, Admiral“, antwortete Jelnora.
Wir sind doch unter uns, Jelnora. Da heiße ich Cally Alba und bin die Mutter Deiner Freundin. Wir sind praktisch eine Familie“, sprach der Admiral zu Jelnora und lächelte.
Aye, Ma’am … Cally“, grinste Jelnora Cally Alba an und erblickte in den Augenwinkeln der Admiralin eine Träne. Das Bild welches Mara und ihr Vater boten, rührte selbst Mara’s Mutter zu Tränen.
Es dauerte eine Weile bis Mara sich wieder gesammelt hatte und sie sich zusammen mit ihrem Vater zu ihrer Mutter und Jelnora stellte.
Jetzt lass Dich doch mal an anschauen“, sagte Cally zu ihrer Adoptivtochter.
Mara wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und stellte sich stolz in ihrer Uniform vor ihrer Mutter auf, drehte sich langsam.
Ich bin so stolz auf Dich, Mara“, sagte sie zu ihr und küsse Mara dann auf die Wange.
Wir beide sind sehr stolz auf Dich.“, ergänzte Kobar.
Dein Onkel Laan bat uns Dir seine Glückwünsche auszudrücken.“, sagte Cally.
Onkel Laan?“, fragte Mara: „Wie geht es ihm?“
Ganz gut. Auch er ist sehr stolz auf Dich, Mara“, erwiderte ihr Vater

Jaro Laan war der Bruder von Maras Vater. Seit zehn Jahren befindet sich Laan im Gefängnis der Sternenflotte auf Neuseeland. Laan ist ein verurteiltes Mitglied der Khon-Ma. Eine bajoranische Terrorgruppe, die auch ein halbes Jahrhundert nach nach dem Ende der Besetzung von Bajor und selbst nach dem Beitritt Bajors zur Föderation Anschläge auf Cardassianer verübt. Es war Jaro Laan und seine Gruppe, welche vor über 12 Jahren die cardassianische Bergbaukolonie angegriffen hatte, auf der Mara als junges Mädchen von ihrem cardassianischen Besitzer gefangen gehalten wurde. Laan und seine Leute fanden Mara als dreizehnjährige und er brachte sie zu seinem Bruder auf Bajor, damit er für sie eine neue Familie findet. Mara hat Laan ihre Freiheit zu verdanken.

Mara wollte gerade ihren gewohnten Protest gegen die Inhaftierung ihres Onkels von sich geben, als sie von dem Geräusch der Türklingel davon abgehalten wurde.

Ja“, rief Jelnora und die Schiebetüren öffnete sich. Der Kadett Malcom Reynolds, der auch bereits seine neue Sternenflotten Uniform trug, betrat das Quartier der beiden jungen Frauen. Als Malcom Maras Mutter in ihrer Admiralsuniform erblickte, sprang er sofort ins Achtung.
Admiral. Kadett Malcom Reynolds. Entschuldigen Sie bitte die Störung, Sir!“
Mara und Jelnora grinsten sich an, als sie Malcom anschauten, dem es ins Gesicht stand, dass er nicht damit gerechnet hatte in ihrem Quartier auf einen Admiral zu stoßen.
Stehen Sie bequem Kadett. Malcom Reynolds ist Ihr Name? Ich habe schon viel von Ihnen gehört, Kadett.“, sagte Admiral Cally Alba.
Malcom stellte sich bequem hin und antwortete: „Ich hoffe nur Gutes, Sir!“
Nun, wenn Sie ‘Splitternackt an die Tür meiner Tochter klopfen’ als Gut bezeichnen, dann ja.“
Malcom wurde schlagartig rot im Gesicht und Jelnora musste laut lachen, während Mara und Cally Alba grinsten.
Ähm, das war nicht so…“, versuchte Malcom sich zu erklären.
Schon gut, Kadett. Meine Tochter hat mir alles erzählt. Außerdem war ich selbst mal Kadettin.“, versuchte Maras Mutter die Lage zu entschärfen.
Mara und Jelnora lagen sich lachend in den Armen. Selbst Mara’s Vater konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Jaro Kobar war schon einiges gewöhnt gewesen. Ein orionisches Mädchen auf Bajor groß zu ziehen, war eine Herausforderung – insbesondere zu der Zeit, als Mara ihre Pheromone nicht voll unter Kontrolle und die Männerwelt in ihrem bajoranischen Dorf in Aufruhr versetzt hatte. Von daher war Kobar Peinliche Auftritte von Männern gewöhnt, wenn es um Mara ging.
Mara, Jelnora. Die Jungs und ich wollen heute Abend unsere Entlassung in Paris feiern und ich wollte fragen, ob ihr beide nicht vielleicht Lust hättet mitzukommen?“, sprach Malcom zu den beiden jungen Frauen.
Mara schaute ihr Mutter und ihren Vater an, da sie nicht wusste, wie lange die beiden auf der Erde bleiben würden. Mara hatte sie schließlich lange nicht mehr gesehen und wegen ihren Wiederholungsprüfungen auch nicht nicht an den Feierlichkeiten zu der Beförderung ihrer Mutter teilnehmen können.
Also ich weiß nicht, Malcom.“, sagte Mara zögerlich und wurde von ihrer Mutter unterbrochen.
Du brauchst Dir keine Sorgen machen, Mara. Wenn wir schon mal hier sind, machen wir natürlich auch gleich einen Urlaub. Solange Kadett Reynolds nicht wieder nackt an Deine Zimmertür klopft, brauchst Du unsertwegen nicht auf die Party verzichten.“
Das war ein Ja“, sprach Jelnora, bevor Mara weitere Wiederworte einwerfen konnte: „Wir sind dabei!“
Fein, ich freu mich!“, antworte Malcom, schaute zu Maras Mutter, nickte ihr mit den Worten „Admiral!“ zu und verlies dann gut gelaunt, aber noch leicht rot angelaufen das Quartier.

Transmissionen

Beginn der Transmission

Sternzeit: 88171.77
Sternenflotten Subraum Nachricht

Von: Captain Mara Alba, U.S.S. Nanjin
An: Rear Admiral Thax of Borg, “Devourer”-Fleet
Betreff: Antwort auf Memo -classified-

Rear Admiral Thax of Borg,

wie ich Ihnen bereits gestern auf Deep Space Nine mitgeteilt habe, habe ich den Posten bei der Abteilung von Vizeadmiral Cally Alba noch nicht angenommen. Außerdem möchte ich erneut darauf hinweisen, dass meine Aufgabe bei dieser Institution nicht forschender Natur ist. Als Captain der USS Nanjin wird es meine Aufgabe sein Borg-Drohnen von Gamma Orionis zu der Einrichtung auf Derna zu bringen. Mit der eigentlichen Reindividualisierung bin nicht nicht beauftragt.

Von daher bitte ich Sie erneut, ihr Anliegen der Leiterin der Einrichtung, Vize Admiral Cally Alba vorzutragen.

Hochachtungsvoll,

gezeichnet

Mara Alba, Captain

Ende der Transmission

Beginn der Transmission

Sternzeit: 88171.77
Sternenflotten Subraum Nachricht

Von: Captain Mara Alba, U.S.S. Nanjin
An: Fleet Admiral Jorel Quinn, Sternenflottenkommando, Sol Station
Betreff: Förmliche Beschwerde
Anhang: Memo mit Klassifizierung S31-NN82-RA.LH:ToB

Werter Admiral Quinn,

erneut muss ich mich leider mit einer Beschwerde über Rear Admiral Thax of Borg an sie wenden. In dem klassifizierten Memo, welches Sie im Anhang dieser Transmission finden und an Commander Sutak und mich gerichtet ist, schreibt Admiral Thax of Borg von meinen “eingeschränkten biologischen Eignung als Orion”. Ich sehe dahin eine rassistische und diskriminierende Äußerung einer ranghöheren Offizierin in einem offiziellen Sternenflotten Dokument.

Es tut mir leid, dass ich sie damit erneut belästigen muss, aber ich kann diesen offenen Rassismus meiner Person gegenüber nicht hinnehmen und bitte daher um die Einleitung der entsprechenden Maßnahmen entsprechend den Sternenflotten Dienstvorschriften und den Föderations Gesetzen gegen Diskriminierung.

Hochachtungsvoll,

Mara Alba, Captain

Ende der Transmission